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Freiwillige aus sieben Ortswehren eilen den Grabbes zu Hilfe / Hat heiße Asche den Brand verursacht?

Familie kämpft gegen meterhohe Flammen

Fuhlen (ube). Das Feuer wütete in einem größeren aus Holz gebauten Lagerschuppen mit Garage; die Flammen schlugen meterhoch aus dem Dach. Ein Wohnhaus und eine Tischlerei waren in Gefahr. „Es sah schon bedrohlich aus“, sagt Hessisch Oldendorfs stellvertretender Stadtbrandmeister Karsten Redeker. Er war der erste Feuerwehrmann, der Sonntagabend den Brandort an der Heßlinger Straße erreichte. Zu diesem Zeitpunkt waren Tischlermeister Friedrich Grabbe und Tochter Christina sowie der zu Hilfe geeilte Bruder des Handwerkers, Friedhelm Grabbe, dabei, die Flammen mit Pulverlöschern und Wasser aus Eimern klein zu halten. Die Feuerwehren Fuhlen und Heßlingen befanden sich noch auf der Anfahrt. Über Funk forderte Redeker Verstärkung an. „Erhöhen Sie auf Feuer 2“, gab Redeker nach Hameln durch. Die Leitstelle „Weserbergland“ schickte die Ortswehren Friedrichsburg, Hemeringen und Lachem sowie Spezialfahrzeuge aus Hessisch Oldendorf und Fischbeck (Einsatzleitwagen und Atemschutzüberwachungswagen) zur Einsatzstelle. „Der Brand konnte jedoch schnell von den Feuerwehren Fuhlen und Heßlingen mit Wasser aus zwei Rohren unter Kontrolle gebracht werden, so dass die nachalarmierten Kräfte nicht mehr eingesetzt werden mussten“, sagt Feuerwehrsprecher Tobias Ebbighausen. Freiwillige leuchteten den Hof aus, schaufelten verkohlte Trümmer ins Freie und machten Brandnester unschädlich.

veröffentlicht am 29.11.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 03:21 Uhr

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Renate Grabbe hatte um 18.53 Uhr aus dem Fenster geschaut und Feuerschein gesehen. Sie rief ihren Mann Friedrich, alarmierte die Feuerwehr und Schwager Friedhelm, der in der Nachbarschaft wohnt. „Wir hatten leider nicht mehr unseren Gartenschlauch draußen liegen“, sagt Grabbe. „Deshalb mussten wir Eimer mit Wasser füllen.“ Tochter Christina löschte derweil mit Pulverlöschern. „Wir waren gar nicht so schlecht, kriegten das Feuer allerdings nicht ganz aus“, sagt der Tischlermeister. Immerhin: Bis zum Eintreffen der Feuerwehr konnte die Familie eine allzu große Brandausdehnung verhindern. „Ist alles noch mal gutgegangen“, sagt Grabbe. Der Tischler erzählt, er habe morgens einen Plastikeimer mit Asche neben die Mülltonne im Schuppen gestellt. Er vermutet, „dass da noch Glut drin war“.

Löscheinsatz in Lachem: Feuerwehrleute, die schweren Atemschutz tragen, bringen die Überreste eines Papiercontainers ins Freie. Die Flammen waren bereits durch das Dach des Holzgebäudes geschlagen. Nach Angaben der Feuerwehr bestand Gefahr für ein Wohnhaus und eine Tischlerei.

Fotos: ube

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