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Stadt pflastert Teil von umstrittenem Festplatz

Familie in Fischbeck kommt wieder trockenen Fußes ins Haus

FISCHBECK. Lange hatte Nino Weiß bei der Stadt vergebens um Hilfe gebeten. Die Bodenbeschaffenheit des umstrittenen Festplatzes sorgte bei Regen dafür, dass die Anliegerfamilie Weiß nur schwerlich trockenen Fußes in ihr Haus kam. Erst als sich Weiß an die Dewezet wandte, kam Bewegung in die Sache. Mit Erfolg.

veröffentlicht am 02.05.2018 um 17:55 Uhr
aktualisiert am 02.05.2018 um 19:03 Uhr

Nino Weiß ist froh, dass er mit seinen Klagen über den Festplatz bei der Stadt doch noch Gehör gefunden hat. Foto: pk
Philipp Killmann

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Philipp Killmann Reporter zur Autorenseite
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Für Nino Weiß hat sich das Problem mit dem Fischbecker Festplatz weitgehend erledigt. Als Anwohner war er besonders betroffen von der umstrittenen Beschaffenheit des Festplatzes, seit dieser im Jahr 2015 erneuert worden war. Bei Regen weicht die wassergebundene Bodendecke auf, Schlammbildung ist die Folge. So war es unmöglich, trockenen Fuß die Haustür der Familie Weiß zu erreichen. Nino Weiß wandte sich hilfesuchend an die Stadt Hessisch Oldendorf, zunächst vergebens, dann an die Dewezet (wir berichteten). Schließlich lenkte die Stadt ein. Den Worten folgten nun Taten. Der Bereich vor Nino Weiß’ Grundstück ist Anfang des Monats gepflastert worden.

„Meine Familie und ich sind sehr dankbar und froh, dass die Stadt hier endlich was getan hat“, sagt Nino Weiß im Gespräch mit der Dewezet. Der Familienvater hatte sich, wie berichtet, im August letzten Jahres an die heimische Zeitung gewandt, nachdem er sich von der Stadt Hessisch Oldendorf nicht ernst genommen fühlte. Im Zuge unserer Berichterstattung kam Bewegung in die Angelegenheit. Die Stadt prüfte den Sachverhalt und gab Weiß schließlich recht: Nicht zuletzt sein Eingangsbereich neige bei Regen zur Verschlammung. Dieser Missstand wurde nun aufgehoben.

„Die Pflasterung wurde im April ausgeführt“, bestätigt Hermann Faust, Regionalmanager der Stadt Hessisch Oldendorf. Die Maßnahme sei im Zuge einer Auffüllung zweier Pfützen auf dem Platz erfolgt. Pfützen, die sich nach Regenfällen immer wieder bilden und auch schon in der Vergangenheit immer mal wieder aufgefüllt werden mussten. Zurückzuführen seien die Pfützen beziehungsweise die Schlammbildung darauf, dass der Festplatz verbotenerweise immer wieder von Autos befahren werde, so die weitgehend einhellige Meinung in der Fischbecker Politik. Die CDU-Fraktion im Ortsrat hat deshalb beantragt, am Festplatz Poller aufzustellen, die verhindern sollen, dass der Platz von Autos befahren wird. Bürgermeister Harald Krüger hatte dazu in der letzten Ortsratssitzung mitgeteilt, dass 15 Poller für die vollständige Absperrung des Platzes nötig wären. Herausnehmbare Poller würden mit etwa 15 000 Euro zu Buche schlagen. Fest installierte Poller kämen der Stadt günstiger zu stehen. Derzeit wird von der Verwaltung geprüft, ob eine Absperrung des Platzes verkehrsrechtlich möglich sei. Ferner erstelle sie ein Konzept. „Im nächsten Ortsrat wird die Verwaltung einen Vorschlag für die Abpollerung des Platzes vorstellen“, teilt Regionalmanager Faust auf Anfrage mit.

Bei aller Schönheit des 2015 erneuerten Festplatzes sind viele Fischbecker nicht sehr glücklich über die Bodenbeschaffenheit und machen nach Regenfällen einen großen Bogen um den Platz. Denn dann ist er für Fußgänger mehr oder weniger unpassierbar.



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