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Grenzwertiger Pegelstand erreicht

Fährbetrieb in Großenwieden eingestellt

Großenwieden. Aufgrund des Hochwassers der Weser wurde der Fährbetrieb in Großenwieden am vergangenen Sonntag eingestellt. Nikola Stasko, Pressesprecherin vom Landkreis Hameln-Pyrmont, erklärt, dass diese Maßnahme ab einem gemessenen Pegel von 3,98 Metern erfolgt. Gemessen wird in Rinteln – wird dieser Wert dort erreicht, ist der Verkehr der Weserfähre flussaufwärts umgehend einzustellen. „Einen gesonderten Pegel für Großenwieden gibt es nicht“, so Stasko.

veröffentlicht am 12.01.2015 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 07:41 Uhr

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Autor:

Svenja-A. Möller
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„Wir sind jetzt bei 4,07 Metern“, gibt ein Mitarbeiter der Weserfähre auf Nachfrage gegen 11 Uhr bekannt. Der Pegel war von Samstag auf Sonntag – als der erste große Sturm des Winters über das Weserbergland hinwegzog – merklich angestiegen. Der maßgebliche Höchstwert, der ausschlaggebend für das Einstellen des Fährbetriebs ist, wurde laut Stasko bereits am Sonntag, 11. Januar, gegen 13 Uhr in Rinteln überschritten. Für diesen Zeitpunkt ist ein Pegelstand von 4,15 Metern angegeben.

Nach der Sperrung des Fährbetriebs stieg der Pegel in der Nacht auf Montag weiter an und lag am Morgen gegen 5 Uhr bei 4,28 Metern. Im Laufe des Tages stieg das Wasser weiter – um 16 Uhr wurde in Rinteln ein Wasserstand von 4,34 Metern vermeldet.

Würde der Pegel auf 3,92 Meter sinken, könne man den Fährbetrieb wieder aufnehmen, so der Mitarbeiter der Fähre. Mit dieser Entwicklung sei in den kommenden Stunden durchaus zu rechnen. „Das verläuft sich alles wieder“, so der Mitarbeiter der Fähre. Für die Zeit der Sperrung müssen Passagiere andere Überquerungsmöglichkeiten nutzen – zum Beispiel die Brücken in Fuhlen oder Rinteln.

„Der Pegelstand wird von den Fährleuten beobachtet. Bei Überschreiten des Grenzwertes stellen sie den Fährbetrieb eigenverantwortlich ein“, so Stasko. Eine formale Anweisung sei dabei in der Praxis nicht erforderlich.

Die Zeit, in der die Weserfähre nicht verkehren kann, nutzen die Mitarbeiter, um aufzuräumen. Allerlei Unrat würde nun mit dem Hochwasser angeschwemmt und müsse entfernt werden. Zudem müsse auch die Fähre selbst gegen das Hochwasser gesichert werden.



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