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Integrationslosen haben Erfolg

EU-Fördermittel für Flüchtlingsprojekte

HESSISCH OLDENDORF. Zwei Integrationslotsen haben für Hessisch Oldendorf EU- Fördermittel des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft akquiriert. Dessen Ziel ist es, ehrenamtliche Initiativen auf dem Land zu stärken, die sich die Integration von Flüchtlingen auf die Fahne geschrieben haben.

veröffentlicht am 15.08.2017 um 13:00 Uhr
aktualisiert am 15.08.2017 um 14:40 Uhr

Gespielt wird natürlich auch bei der Nachmittagsbetreuung der Grundschule Sonnental, an der ab dem 1. September Flüchtlingskinder teilnehmen können. Foto: ah
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Annette Hensel Reporterin
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Integrationslotsin Barbara Schmeißer hat in Zusammenarbeit mit der Heimvolksschule Loccum/Bad Rehburg zur Wertschätzung der in der Flüchtlingshilfe im Stadtgebiet ehrenamtlich Engagierten ein Seminar organisiert. Im Rahmen der zweitägigen Veranstaltung sollen kultur- und migrationsspezifische Gegebenheiten und damit verbundene Sichtweisen und Perspektiven aufgezeigt werden. „Für Ehrenamtliche, die sich um die Integration von Flüchtlingen bemühen, stellen die unterschiedlichen sozialen und kulturellen Strukturen eine Herausforderung dar“, erläutert Schmeißer. Das Seminar findet am 20. und 21. September in Loccum/Bad Rehburg statt und soll als Ansporn für künftige Aufgaben dienen, die mit den neuerworbenen Informationen leichter zu bewältigen seien. „Die Begrüßung der Ehrenamtlichen übernimmt übrigens Bürgermeister Harald Krüger“, so Schmeißer.

Das zweite Projekt wurde vom Förderverein der Grundschule Sonnental und dem Integrationslotsen Herbert Vauth initiiert. Sie ermöglichen damit den sechs Flüchtlingskindern, die derzeit die Schule besuchen, ab 1. September an der Nachmittagsbetreuung teilzunehmen – obwohl sie keinen Rechtsanspruch darauf haben (die Plätze sind berufstätigen Eltern vorbehalten). „Durch eine zusätzliche Honorarkraft sollen die Integrationsvoraussetzungen nachhaltig verbessert werden, indem die Kinder zum Beispiel bei den Hausaufgaben Unterstützung erhalten“, erklärt Vauth. Im Umgang mit deutschsprachigen Kindern können sie beim Spielen und Mittagessen ihre Sprachkenntnisse verbessern und Regeln des gesellschaftlichen Miteinanders zusammen erlernen.

Das aufgrund der zur Verfügung stehenden Fördermittel auf das Schuljahr 2017/2018 begrenzte Projekt schließt auch die Beförderung der sechs Schüler nach Hause ein. „Für eine wirkungsvolle Integration junger Menschen wäre es wünschenswert, dieses Projekt auch längerfristig durchführen zu können“, sagt Vauth.



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