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Highgain begeistert in Frankfurt mit Superauftritt / Für die Musiker steht fest: Nächstes Jahr wieder

„Es war bombastisch“

Frankfurt/Großenwieden. Was für ein Auftritt für die Musiker der Großenwiedener Band Highgain: In Frankfurt gehören sie auf der Bühne zu den acht Finalisten des bundesweiten SchoolJam-Schülerband-Festivals. „Diese Erfahrung, einfach der ganze Tag – das war gewaltig“, meint Gitarrist Marius Hilker (16).

veröffentlicht am 10.04.2016 um 18:25 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:56 Uhr

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Autor:

Annette Hensel
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Frankfurt/Großenwieden. Laut geht’s zu auf der Frankfurter Musikmesse – nicht nur in den Messehallen, sondern auch Open Air vor der Center Stage: Als die acht Finalisten des bundesweiten SchoolJam-Schülerband-Festivals antreten, sorgen die Bässe dafür, dass die Hosenbeine flattern und jeder Schlag auf die Bass-Drum landet tief im Magen.

„Wiebke! Marius! Cord! Lasse!“, feuern Fans am Samstag in Richtung Center Stage an, als die Musiker der Großenwiedener Band Highgain gegen 17 Uhr im Rampenlicht erscheinen und mit ihren Eigenkompositionen „Gasoline“ und „Hard to see“ die Bühne rocken. Es ist ihr bislang größter und wichtigster Auftritt, denn sie wollen das SchoolJam-Finale gewinnen. Dafür geben die vier Punkrocker alles, spielen sich die Seele aus dem Leib – genießen dabei aber auch jede einzelne Sekunde. Als Sängerin und Gitarristin Wiebke Haver (16) während eines Songs bemerkt, dass Fans Buchstabenzettel in die Höhe halten, die „HIGHGAIN“ ergeben, zeigt sie mitten im Singen auf die Gruppe und belohnt sie mit einem Lächeln.

Genau zehn Minuten hat jede Band Zeit für ihren Auftritt, nur etwa fünf Minuten dauern die Umbaupausen. Infolgedessen ist der ansonsten gigantische Sound nicht ganz perfekt abgemischt, doch Highgain lässt sich das beim Spielen nicht anmerken. Vor der Bühne singen oder besser kreischen die zahlreichen Fans, tanzen und feiern. „Das war ein Megaerlebnis – so, als ob Highgain genau auf diese Riesenbühne gehört“, meint Leonie (22). „Die Band hat alle im Publikum mitgerissen und dadurch für eine laute Jubelatmosphäre gesorgt – für uns als Zuschauer war das megageil, da hat einfach alles gestimmt“, schwärmen Male (17) und Michael (16). Und auch Ältere wie der 55-jährige Fahrer des Fanbusses aus Hessisch Oldendorf sind begeistert: „High- gain war in ihrer Musik einfach perfekt!“

Zur Verkündung der Siegerband versammeln sich alle acht Finalisten auf der Center Stage – Hochspannung pur. Aber Hallo!, eine Regensburger Band, bereits zum zweiten Mal Teilnehmer am SchoolJam, gewinnt, weitere Platzierungen gibt es nicht. „Die haben verdient gewonnen, waren echt saustark“, lobt Wiebke. Später berichtet ein Mitglied der 14-köpfigen Jury, dass das Niveau beim Finale 2016 „so hoch wie nie zuvor“ gewesen sei. Insider verraten zudem, dass Highgain sehr gut angekommen sei.

„Auch wenn wir nicht den ersten Platz belegt haben, so haben wir doch gewonnen – nämlich einen richtig guten Auftritt auf der Frankfurter Musikmesse, wo man ja sonst so ohne Weiteres nicht drankommt“, sagt Bassist Lasse Buchholz (16). „Natürlich bleibt etwas Enttäuschung zurück, weil wir nicht gewonnen haben, aber diese Erfahrung, einfach der ganze Tag – das war gewaltig“, meint Gitarrist Marius Hilker (16), der wieder mit einem Gitarrensolo hinterm Kopf punktete.

Und wie sah’s mit der Aufregung aus?! „Das ging eigentlich – man wollte einfach nur noch auf die Bühne und vor der Menge spielen, weil da so eine unfassbar geile Stimmung war“, erzählt Schlagzeuger Cord Haver (15). Seine Schwester Wiebke stimmt ihm zu: „Es war unglaublich genial: Allein die riesige Bühne, die Möglichkeit Kontakte zu knüpfen, das Riesenpublikum und so viel positives Feedback. Für den Herbst hat sich gleich eine neue Auftrittsmöglichkeit in der Main-Metropole mit einer Frankfurter Band ergeben.“

Highgain hat den Auftritt im Rampenlicht genossen. Auf Facebook schreibt die Band: „Frankfurt war der Hammer! Vielen Dank an alle, die uns diesen Auftritt ermöglicht haben! Wir haben zwar nicht gewonnen, aber trotzdem ein unvergessliches Erlebnis gehabt, es war bombastisch mit allen, die da waren, zu feiern! Nächstes Jahr wieder!“



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