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Gestern Unterschriftenliste an Bürgermeister überreicht / Krüger: Noch auf der Suche nach einem Standort

Eltern fordern raschen Bau einer Krippe in der Kernstadt

Hessisch Oldendorf (pj). Die Elternräte des Kindergartens Storchennest und des Kindergartens Zwergenland sowie der Förderverein der Kindergärten und der Schulelternrat der Grundschule am Rosenbusch haben in der vergangenen Woche an zwei Tagen 280 Unterschriften für die Schaffung von Krippenplätzen in der Kernstadt bis Ende 2009 gesammelt. Die Liste wurde gestern Bürgermeister Harald Krüger übergeben.

veröffentlicht am 17.02.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 10.11.2016 um 18:41 Uhr

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„Der Bedarf ist unstrittig, und die Eltern fordern von der Verwaltung und der Politik, dass nun endlich etwas geschieht und Krippenplätze geschaffen werden“, betonen Melanie Mohr, Annett Brautlecht, Reinhard von Aulock und Maren Clavey. Sie verwiesen gestern bei der Übergabe der Unterschriftenliste im Rathaus auf „dringende Notwendigkeit eines zeitnahen Handelns“.

In ihrem Anschreiben an den Bürgermeister verdeutlichen die Elternräte, dass im Entwicklungsraum Hessisch Oldendorf/Kernstadt mit den Ortsteilen Hohenstein, Rohdental und Großenwieden 50 Prozent der Einwohner der Stadt und auch die Hälfte aller Kinder leben. „Hier befinden sich mit Abstand die meisten Teilzeitarbeitsplätze“, heißt es im Schreiben. Nicht außer Acht zu lassen sei auch die immense Bedeutung einer Krippe als Wirtschaftsfaktor für ortsansässige Unternehmen oder solche, die es werden wollen.

Die Elternräte hoben bei ihrem gestrigen Besuch im Rathaus hervor, dass „die 280 Unterschriften, die in knapp zwei Tagen ohne allzu großen Aufwand gesammelt wurden, die Forderung der Eltern nachhaltig unterstreichen“.

Harald Krüger sagte, dass er die Wünsche der Eltern nachvollziehen kann. Es sei auch sein Wunsch, zeitnah das Vorhaben umzusetzen. Der Bürgermeister versprach, „das Schreiben mit der Unterschriftenliste in die Fraktionen zu geben und der Forderung der Eltern noch einmal Nachdruck zu verleihen“.

Den Elternvertretern erklärte er, dass die Stadtverwaltung derzeit auf der Suche nach einem geeigneten Standort sei – wir berichteten. Nicht geäußert hat der Bürgermeister sich zur Forderung der Elternvertreter, dass die Krippe bis Ende 2009 fertiggestellt werden soll. Auf Nachfrage erklärte Harald Krüger: „Dieses Ziel wird kaum zu erreichen sein. Es läuft in der Kernstadt auf einen Neubau hinaus, wir haben derzeit noch keinen Standort, kein Baukonzept und keine Zusage über Fördermittel.“ Er glaubt, dass frühestens 2010 gemeinsam mit Hemeringen eine Krippe in Hessisch Oldendorf fertiggestellt werden kann.



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