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Armon und Garborkel begeistern mit Show der Country-Legende

Einmal wie der große Cash sein

Fischbeck (boh). Der Mann ist ein Phänomen. Auch sieben Jahre nach seinem Tod setzt Country-Legende Johnny Cash Millionen um. Über 500 Songs schrieb Cash, zu Lebzeiten verkaufte er mehr als 53 Millionen Tonträger und wurde mit 15 Grammy Awards ausgezeichnet. Spätestens seit dem autobiografischen Film „Walk the Line“ mit Joaquin Phoenix und Reese Witherspoon als seine Ehefrau June, ist er der unangefochtene „King of Country-Music“.

veröffentlicht am 26.10.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 04:41 Uhr

Florian Bork alias „Mr. Garborkel“ glänzt am Bass un
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Auch in Fischbeck lockte Cashs Musik Country-Enthusiasten ins Livekonzert, gecovert von der Band „Armon & Garborkel“. Seit fünf Jahren besteht die Hamelner Band und hat musikalisch sichtlich Spaß mit ihrer aktuellen „Johnny Cash Show“, die als Hommage an den berühmten „Man in Black“ gedacht ist. Christian „Mr. Armon“ Armgardt spielt versiert die E-Gitarre und die Harmonica. Florian „Mr. Garborkel“ Bork glänzt am Bass und besticht durch seinen Gesang, ohne das große amerikanische Vorbild zu imitieren.

Die gelungene Mischung aus impulsiver Charmeoffensive und rotzfrechem Witz lässt den Funken schnell überspringen. Jedem einzelnen Song haucht die Band neue musikalische Akzente ein und das gesamte musikalische Spektrum der Country-Legende wurde geboten. In seinen Stücken verarbeitete Cash neben Country Versatzstücke von Gospel, Rockabilly, Blues, Folk bis hin zu Pop. Gerade die Mischung machte seine Musik so einzigartig. „Armon & Garborkel“ haben Cashs Musik kräftig entstaubt und glänzende Akzente gesetzt. Mit beherzten Riffs und groovigem Sound setzte die Hamelner Band Klassiker wie „I got stripes“, „Circles won’t be broken“ oder das berühmte „Walk the line“ in Szene. Genial: Die Interpretation des Cash-Songs „Wanted man“, den Armon und Garborkel gekonnt mit Elvis „the Pelvis“ Presleys Rock’n’ Roll-Knaller „Fever“ verbinden. Florian Bork röhrt mit sehr wandlungsfähiger Stimme über zweieinhalb Oktaven zum stampfenden Fieber-Rhythmus, der sich zum Ende in einen weiteren berühmten Song entlädt – „Knockin‘ on Heavens Door“ – frenetisch bejubelt vom Publikum. Wenn wundert’s, dass nach diesem perfekten Konzert auch die Zuhörer ihren „Cash“ als Spende beitrugen. Insgesamt über 850 Euro konnte das Kinderhospiz in Syke, für das das Benefizkonzert unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Harald Krüger veranstaltet wurde, entgegennehmen.



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