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Hohensteincup hält das Leben in den Dörfern in Schwung / Vorjahressieger Zersen gewinnt erneut

Ein Wettbewerb, der Generationen verbindet

Zersen (ah). Gemütlich sitzen Frauen, Männer und Kinder unterschiedlichen Alters aus Krückeberg, Wickbolsen, Barksen und Zersen unter den Apfelbäumen am Rande des Zerser Bolzplatzes zusammen. Sie verfolgen die Spiele des 21. Hohensteincups, unterhalten sich angeregt und lassen spüren: Trotz eingeschränkter Infrastruktur herrscht in den Hohensteindörfern noch lange nicht tote Hose.

veröffentlicht am 18.09.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 10:21 Uhr

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„Wir müssen zusammenrücken“, habe man nach der Gebietsreform beschlossen, erzählt Werner Buchmeier, 1992 Mitbegründer des Hohensteincups. Er freut sich, dass das Turnier in der zweiten Generation aufrechterhalten wird. Dazu gehört der Sohn von Ortsbürgermeister Dr. Dieter Claus, Eike Claus. „Als Kind habe ich meinen Vater montags immer zum Fußball mit der Thekenmannschaft begleitet“, erzählt er und ergänzt: „Da wollte ich unbedingt mitmachen.“ Mit 15 Jahren darf er mitspielen, ein Jahr später kämpft er beim Hohensteincup erstmals im Zerser Kader mit.

Seit einigen Jahren treten auch Frauen in den Freizeitmannschaften an. Weil den Barksenern am Samstag wegen eines Junggesellenabschieds Spieler fehlen, wird für die zweimal 15-minütigen Begegnungen spontan eine Spielgemeinschaft Barksen-Zersen gebildet. Nach mitunter packenden Turnierspielen gewinnt Vorjahressieger Zersen vor Wickbolsen und kann den Pokal des Ortsbürgermeisters behalten.

„Dass meine Brüder und ich hier immer teilnehmen, ist unser Beitrag zur Dorf-Gemeinschaft“, sagt ein junger Krückeberger, der manchmal auch in der Zerser Thekenmannschaft mitspielt. Damit dieser Schwung in den Hohensteindörfern nicht verloren geht, steht mit Kindern wie der einjährigen Smila bereits die dritte Generation in den Startlöchern.



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