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Neuer Einsatzleitwagen für die Standortwehr

Ein Stück mehr Sicherheit

HESSISCH OLDENDORF. „18-11-10“ sind Zahlen, die man sich im Stadtgebiet künftig merken sollte. Sie bedeuten schließlich nichts weniger als ein kleines Stück Sicherheit für die Einwohner. Der alte Einsatzleitwagen der Freiwilligen Feuerwehr hat fast 25 Jahre auf dem motorisierten Buckel – Zeit also, den Fahrzeugbestand zu modernisieren. Jetzt wurde der Mercedes-Benz Sprinter 18-11-10 der Standortwehr übergeben.

veröffentlicht am 15.04.2018 um 18:20 Uhr

Stadtbrandmeister Karsten Redeker (re.) übergibt Ortsbrandmeister Kay Schönfelder die Fahrzeugschlüssel. Foto: boh
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Stefan Bohrer Reporter
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„Dieses neue Fahrzeug mit seiner auf dem modernsten Stand der Technik konzipierten Innenausstattung, ermöglicht der Feuerwehr, Einsätze bei komplexen Schadensereignissen schnell und zuverlässig zum Wohle und vor allem zum Schutz der Bevölkerung zu koordinieren“, führt Bürgermeister Harald Krüger bei der Übergabe des Fahrzeugs im Feuerwehrhaus am Steinbrinksweg aus. Die Beschaffung des Fahrzeugs sei kein einfacher Weg gewesen, erklärt Krüger. Vor allem die technische Ausstattung bereitete im Vorfeld viel Kopfzerbrechen.

„Oberste Frage war ganz klar: Was muss rein, um der Zukunft Rechnung zu tragen?“, so der Bürgermeister. Und neueste Technik koste eben. Genauer gesagt: exakt 168 546,24 Euro. Der Bedarf für einen neuen Einsatzleitwagen besteht schon seit fünf Jahren, da der bisherige Wagen nicht mehr den zeitgemäßen Anforderungen entsprach. Die Ausschreibung für das neue Fahrzeug erfolgte im September 2016. Im Dezember des gleichen Jahres erhielt die Firma Wagner Technik in Kassel den Auftrag mit der klaren Vorgabe, den Ausbau auf der Basis eines Sprinters-Modells vorzunehmen. Liefertermin sollte dann genau ein Jahr später sein.

„Moderne Brandbekämpfung wird immer teurer“, erklärt Harald Krüger. Somit sei der finanzielle Aufwand von über 168 000 Euro für die Stadt eine gewaltige Hausnummer gewesen. Einen möglichen Zuschuss aus der Feuerschutzsteuer von rund 55 000 Euro sei inzwischen beantragt, jedoch noch nicht bewilligt worden. Krügers Appell an das Land Niedersachsen lautet daher erwartungsgemäß, die kommunaler Ebene weiterhin von Seiten des Landes finanziell zu unterstützen wie das in den zurückliegenden Jahren bisher immer der Fall gewesen sei. Auch Stadtbrandmeister Karsten Redeker ist vom neuen Fahrzeug begeistert. Mögliche Einsätze würden künftig noch professioneller geleitet und zugleich den Anforderungen an zeitnaher Dokumentation durch die Computerausstattung bestens Rechnung getragen, sagt er bei der Schlüsselübergabe an Ortsbrandmeister Kay Schönfelder.



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