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Ein Käfer vom Schrottplatz in San Diego

Hessisch Oldendorf (ah). Der Countdown läuft: Die Vorbereitungen für das fünfte Internationale VW-Veteranen-Treffen am letzten Juniwochenende treten in die heiße Phase. Den Gästen in Hessisch Oldendorf soll eine besondere Veranstaltung geboten werden. Als Vorgeschmack auf das anstehende Ereignis werden in den nächsten Wochen an dieser Stelle einige der VW-Veteranen vorgestellt, die zur exklusiven Sammlung Traugott Grundmanns gehören.

veröffentlicht am 02.06.2009 um 16:24 Uhr
aktualisiert am 10.11.2016 um 10:41 Uhr

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Hessisch Oldendorf (ah). Der Countdown läuft: Die Vorbereitungen für das fünfte Internationale VW-Veteranen-Treffen am letzten Juniwochenende treten in die heiße Phase. Den Gästen in Hessisch Oldendorf soll eine besondere Veranstaltung geboten werden.  Als Vorgeschmack auf das anstehende Ereignis werden in den nächsten Wochen an dieser Stelle einige der VW-Veteranen vorgestellt, die zur exklusiven Sammlung Traugott Grundmanns gehören. 

 Den Anfang der Serie macht ein von der Firma Karmann gefertigter Käfer Cabrio aus dem Jahre 1957 – der Wagen, mit dem der Aufstieg des Traugott Grundmann zum weltweit geschätzten VW-Veteranen-Spezialisten begann.  Um seine Leidenschaft für Kraftfahrzeuge zu verstehen, bedarf es einer Reise in die Vergangenheit. Als Gymnasiast setzte sich der Pastorensohn aus Deckbergen zum Ziel, mit dem Auto zur Schule zu fahren.
 Doch in Grundmanns Familie – er hatte vier Geschwister – war kein Geld für einen Zweitwagen übrig. Also musste Traugott Grundmann sich das Geld für die Anschaffung selbst erarbeiten und zugleich lernen, Reparaturen eigenhändig durchzuführen.  Mit 18 Jahren hatte er seinen Führerschein in der Tasche, den Kaufvertrag für seinen ersten Wagen, einen Lloyd Alexander TS Baujahr 1958/59, musste noch sein Vater unterschreiben, da er in der damaligen Zeit erst mit 21 Jahren volljährig war. Grinsend erzählt er heute: „Nicht viele Lehrer und nur vier Schüler des Schiller-Gymnasiums kamen mit dem Auto zur Schule – einer davon war ich.“

1977 zog er mit seiner Frau Alexandra und den beiden Kindern für mehrere Jahre in die Vereinigten Staaten. Auf dem Schrottplatz von San Diego kaufte er sich einen Käfer Cabrio, den er restaurierte und ein Jahr später fahrbereit und vorzeigbar präsentierte. Die Arbeit lohnte sich: Beim Weltkäfertreffen in Los Angeles gewann er damit den ersten Preis, anschließend durchquerte seine Familie im Cabrio die Staaten – ohne Panne.



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