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Dokumentation über die Sanierung des Westwerks und der Glocken im Stift Fischbeck

Ein Buch nach dem Sesamstraßen-Prinzip

Fischbeck. „Es ist kein Heft, kein Buch, keine Broschüre, es ist schon eine Dokumentation, aber eine ganz besondere“, begeistert blättert Wilhelm Möhlmann in dem 56-seitigen Buch, das die Sanierung des Westwerks und der Glocken im Stift Fischbeck zeigt.

veröffentlicht am 26.02.2016 um 14:36 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:57 Uhr

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Autor:

Barbara Jahn-Deterding
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Für den langjährigen Vorsitzenden des Förderkreises Stift Fischbeck und Spender der achten Glocke sagt das Buch „mehr als tausend Worte“. „Das ist wunderbar, das habe ich mir gewünscht. Ich habe die Dokumentation bewusst nach dem ‚Prinzip Sesamstraße‘ konzipiert“, sagt Uda von der Nahmer, Altäbtissin des Damenstifts und sie fährt erklärend fort: „Es soll abwechslungsreich sein, damit Auge und Geist nicht ermüden. Fotos, Texte, Erinnerungen, Fakten wechseln sich ab, Beteiligte kommen zu Wort. Es spiegelt die Begeisterung für die Arbeiten am Westwerk und den Glocken wieder und es zeigt unvergessliche Momente.“ Für sie ist es die Überwindung ihrer Höhenangst, als sie mit dem Lastenaufzug der Baufirmen auf die Spitze des Kirchturms hochfuhr und den Blick in die Weite des Weserberglandes genießen konnte. Für Wilhelm Kuhlmann, den Vorsitzenden des Förderkreises war der Besuch in der Glockengießerei in Karlsruhe ein bewegendes Erlebnis.

Als Wilhelm Kuhlmann, die damalige Äbtissin im Herbst 2014 gefragt habe, ob sie sich vorstellen könne, das Dokument für den Förderkreis zu erarbeiten, habe sie ja gesagt. „Aber ich habe auch gesagt, ja zu meinen Bedingungen, vertrauen sie mir“, erinnert sich Uda von der Nahmer. „Das Vertrauen ist mehr als gerechtfertigt gewesen“, betont Wilhelm Kuhlmann, als er das erste Exemplar der Dokumentation von der Altäbtissin überreicht bekommt. Seite für Seite führt sie ihre Nachfolgerin Äbtissin Katrin Woitack, Wilhelm Möhlmann, Wilhelm Kuhlmann, Bauleiter Mathias Riethmüller durch das Werk und erläutert ihre Vorgehensweise bei der Zusammenstellung. „Ohne die hervorragende Zusammenarbeit mit Antje Weyh wäre nicht so etwas einmaliges herausgekommen“, bedankt sich Uda von der Nahmer bei der Grafikerin.

„Es ist keine trockene Dokumentation, es ist anschaulich, lesbar, unterhaltsam, kurzweilig und es macht neugierig“, sind sich die Vertreter des Förderkreises einig. „Und es spiegelt die Emotionen derer wider, die daran beteiligt sind. Ich wünsche mir, dass dieses Werk jedem, der es liest, ein Lächeln ins Gesicht zaubert“, wünscht sich Wilhelm Möhlmann. Für Interessierte, die es ausprobieren oder aber sich informieren möchten, gibt es die Arbeit mit dem bedeutungsvollen Titel „Standfest“ im Torhaus des Stiftes zu kaufen.



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