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„HO baut um“ geht in die nächste Phase – nun müssen die Ideen umgesetzt werden

Eigentümer sollen Umbau schultern

Hessisch Oldendorf. Die erste Phase von „HO baut um“ ist soeben zu Ende gegangen, da steht die nächste Etappe schon vor der Tür. War im vergangenen Jahr Zeit für Ideen, Anregungen und Visionen, geht es nun darum, Vorschläge umzusetzen. Bürgermeister Harald Krüger ließ es sich nicht nehmen, die Abschlussveranstaltung persönlich zu eröffnen – und seine Worte brachten auch gleich auf den Punkt, wo in Zukunft die Herausforderung liegen werde. „Eigentum ist geschützt, das ist ganz klar. Mit ihrem Eigentum können Sie im Grunde machen, was sie wollen“, sagte der Bürgermeister. Wen die Stadt Hessisch Oldendorf aber zwingend für ein Gelingen des Umbaus brauche, das seien eben die Eigentümer.

veröffentlicht am 29.01.2015 um 20:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 06:41 Uhr

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Autor:

von christoph boßmeyer
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Sowohl in den Vorträgen von Georg Böttner vom Planungsbüro plan:b aus Hannover als auch in den Worten des städtischen Fachbereichsleiters Heiko Wiebusch wurde dies ebenso deutlich. Eines der größten Ziele von „HO baut um“, eine Reduzierung des Leerstandes in der Kernstadt, könne nur umgesetzt werden, wenn es der Stadt gelinge, die Eigentümer mit ins Boot zu holen. „Politik und Verwaltung können das nicht alleine“, machte auch Krüger unmissverständlich klar. Und der momentane Leerstand sei enorm, das zumindest gehe aus Zahlen hervor, die Böttner im vergangenen Jahr erfasst hatte. „Insgesamt 40 Leerstände haben wir gezählt“, berichtete der Stadtplaner im gut gefüllten Kultourismusforum am Rathaus. Die Besucher setzten sich aus Stadt- und Ortsratsmitgliedern sowie Eigentümern zusammen. „Etwa die Hälfte der Gäste waren Eigentümer“, schätzt Hessisch Oldendorfs Ortsbürgermeister Claus Clavey. Und auch unter den Gästen war die Meinung eindeutig. Positiv wurde in Wortmeldungen immer wieder hervorgehoben, dass die Stadt sich Gedanken mache.

Zweifel wurden wiederholt daran geäußert, ob es mit der für die Umsetzung der Ideen notwendigen Mitarbeit der Eigentümer klappen werde. Ein Besucher machte die Anmerkung, dass Immobilien unter Umständen nicht in den Händen alteingesessener Hessisch Oldendorfer vor Ort wären. Entsprechend interessierten die sich auch nicht für den Umbau der Kernstadt. Ob das wirklich so sei, werde die Verwaltung jetzt prüfen. Die Herausforderung der Ansprache der Eigentümer wurde längst angenommen, laufe schon und werde in den kommenden Monaten fortgesetzt. „Und wenn es am Ende bei zehn Gebäuden vorangeht, bin ich schon froh“, formulierte Wiebusch seine realistische, aber durchaus hoffnungsvolle Erwartungshaltung für den weiteren Umbauprozess.



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