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Hessisch Oldendorfs Rat bestätigt Ortsbrandmeister

Ehrenbeamten-Titel und mehr Geld

HESSISCH OLDENDORF. In vorösterlicher Harmonie ohne kontroverse Diskussionen fand am Gründonnerstag Abend die Sitzung des Rates Hessisch Oldendorf statt. Da die zur Abstimmung stehenden Tagesordnungspunkte die vorangegangenen Fachausschüsse bereits mit Zustimmung durchlaufen hatten, fielen die erforderlichen Ratsbeschlüsse dann auch einstimmig.

veröffentlicht am 14.04.2017 um 16:28 Uhr

Segelhorsts Grillhütte brannte im November vorigen Jahres total ab. Ihr Neubau ist nun in den Dorfentwicklungsplan aufgenommen worden. Foto: fn
Joachim Zieseniß

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Joachim Zieseniß Reporter Bodenwerder zur Autorenseite
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Der Auftakt der Ratssitzung war jedoch der Bestätigung der Wahl von Ortsbrandmeistern und und ihren Stellvertretern sowie deren Berufung in ein Ehrenbeamtenverhältnis vorbehalten. Den feierlichen Akt nahm Bürgermeister Harald Krüger unter dem Beifall des Rates vor. So wurde Torsten Wieneke als Ortsbrandmeister für Friedrichsburg, Florian Bohlke als stellvertretender Ortsbrandmeister für den Haddessen, Erik Dippel als stellvertretender Ortsbrandmeister für den Pötzen, Bernd Tegtmeier als Ortsbrandmeister und Harald Dorndorf als stellvertretender Ortsbrandmeister für Heßlingen, Constantin Tegtmeier als Ortsbrandmeister für Langenfeld, Marian Friedrich als Ortsbrandmeister und Daniel Meier als stellvertretender Ortsbrandmeister für Rohden für maximal sechs Jahre in das Ehrenbeamtenverhältnis bei der Stadt Hessisch Oldendorf berufen.

Die Neuwahl von Kai Uwe Ossenkop als Ortsbrandmeister für Großenwieden wurde vom Rat bestätigt, die Aufgabe wurde ihm aber vorerst nur für die Dauer von zwei Jahren kommissarisch übertragen, da seine Ausbildungsvoraussetzungen noch nicht erfüllt sind.

Für kontroverse Debatten hatte im Vorfeld eine Erhöhung der Aufwandsentschädigung für Funktionsträger in der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Hessisch Oldendorf geführt. Nachdem diese Anpassung der Aufwandsentschädigungen an die heute tatsächlich den Ehrenamtlichen entstehenden Kosten bereits im Fachausschuss durchgewinkt worden war, stimmte nun auch der Rat einstimmig dieser seit Jahren von den Wehren erhobenen Forderung zu. Bereits bei der vorausgegangenen Brandmeister-Ernennung hatte Bürgermeister Krüger immerhin betont, dass von den Wehren der Stadt größtmögliche Sicherheit für rund 18 000 Menschen garantiert werde und diese ehrenamtliche Leistung für die Bürgerschaft Hessisch Oldendorfs gewürdigt.

Die nun per Ratsbeschluss von der Stadt zu zahlenden Aufwandsentschädigungen erhöhen sich damit um 1028 Euro auf 4269 Euro. Die zusätzlichen Mittel sollen bei der Haushaltsplanung 2017 berücksichtigt werden.

Einstimmig stimmte der Rat auch der Fortschreibung des Dorfentwicklungsplanes Weserdörfer und zwei Projekte in Rohden und Segelhorst zu. Danach soll das Becken des Waldbades Rohden saniert werden. Hier ist es aus alten Beckenanstrichen in der Vergangenheit immer wieder zu Schadstoffausträgen gekommen. Auch die im Vorjahr total abgebrannte Grillhütte Segelhorst samt Toilettenhaus soll neu gebaut werden, da die Anlage eine wichtige Funktion für die Dorfgemeinschaft hat.

Großes Lob von allen Ratsparteien erhielt das nun fertiggestellte Handlungsprogramm zur Wirtschaftsförderung der Stadt. Es soll jetzt auch für die Öffentlichkeit online gestellt werden.

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