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Effizienter durch neue Getreidemühlen

Hessisch Oldendorf (doro). Effizienter soll die Biogasanlage im Westerfeld in Hessisch Oldendorf bald laufen. Das hat das Unternehmen e.on Westfalen Weser Energie Service angekündigt. Bisher werden nach Angaben von e.on nur 80 Prozent der durch Biogas erzeugten Energie genutzt. Damit sich das ändert, wurden jetzt Förderanlagen und zwei moderne Getreidemühlen an den bereits im Sommer aufgestellten Getreidesilos installiert. Ende des Monats sollen sie in Betrieb genommen werden.

veröffentlicht am 12.10.2010 um 17:14 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 05:21 Uhr

Biogasanlage
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Hessisch Oldendorf (doro). Effizienter soll die Biogasanlage im Westerfeld in Hessisch Oldendorf bald laufen. Das hat das Unternehmen e.on Westfalen Weser Energie Service angekündigt. Bisher werden nach Angaben von e.on nur 80 Prozent der durch Biogas erzeugten Energie genutzt. Damit sich das ändert, wurden jetzt Förderanlagen und zwei moderne Getreidemühlen an den bereits im Sommer aufgestellten Getreidesilos installiert. Ende des Monats sollen sie in Betrieb genommen werden.
 Die mobile Mühle, die zur Zeit viermal in der Woche zur Biogasanlage fährtwird durch integrierte Mühlen ersetzt, so dass der Getreideschrot direkt in die beiden Fermenter gegeben wird. Damit soll das Störungsrisiko reduziert und für eine Verkehrsentlastung gesorgt werden.
  Den Vorwurf einiger Einwohner, dass es durch die Biogasanlage immer wieder zu Geruchsbelästigungen komme, nehmen die Betreiber gelassen: Eine Geruchsbelästigung wie zu der Zeit, als die Maissilage noch nicht abgedeckt war und es noch keine Ablaufrinnen im Boden vorhanden waren, gebe es schon seit Jahren nicht mehr. Das, was man ab und an unter bestimmten Voraussetzungen, wie zum Beispiel eine bestimmte Windrichtung, riechen könne, lasse sich nicht vermeiden.
 „Das passiert nur dann, wenn die Abdeckung geöffnet wird, damit der Radlader neue Maissilage holen kann“, erklärt Thomas Windiks, Geschäftsführer der e.on Westfalen Weser Energie Service GmbH. Ortsbürgermeister Claus Clavey meint dazu: „Das Problem ist, dass alle nach regenerativen Energien schreien, aber keiner sie vor der Haustür haben will.“ Mehr Unbehagen bereitet dem Ortsbürgermeister die Halle für Putenmist und Weizen, für die am 18. Oktober die Fundamente gegossen werden sollen. Der Putenmist wird nach Aussage von Windiks getrennt vom Weizen gelagert. Kleine Mengen des Mists würden dann von der Halle „auf kürzestem Weg“ dem Futtermischer zugeführt, damit sich der Methananteil in der Biomasse erhöhe und die Qualität des Gases steige.



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