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Dunkle Wolken über Weizenfeldern

Weserbergland (pj). Auf den Feldern steht noch der Weizen. Regenschauer machen es seit Donnerstag unmöglich, das reife Getreide zu mähen. Nun füchten die Landwirte um die Qualität des Korns.

veröffentlicht am 15.08.2011 um 13:17 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 11:21 Uhr

Getreide
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„Wir brauchen zwei trockene Tage, dann kann die Ernte weitergehen“, sagt Kreislandwirt Karl-Johann Stukenbrock.
 Dabei hat es die heimischen Landwirte bisher nicht so arg getroffen, wie die Berufskollegen in anderen Regionen. Im Norden an der Küste liegt noch der Raps in Schwaden, das heißt, er ist vor Wochen gemäht worden und liegt jetzt in Reihen auf dem Feld. Kein Gedanke daran ihn zu dreschen. Mit dem Weizen ist es genauso katastrophal: Er ist von Regen und Sturm an den Boden gerückt, das Wasser steht auf dem Land. Kein Wunder, dass man beim Landvolk davon ausgeht, dass die Getreideernte in diesem Jahr in Niedersachsen mit fast genau fünf Millionen Tonnen so klein ausfallen wird wie schon seit Jahren nicht mehr. Ersten Prognosen der amtlichen Ernteberichterstattung gehen davon aus, dass die gesamte Ernte in Niedersachsen etwa 5,04 Millionen Tonnen betragen wird. Dieser Wert wurde nur 1976 unterschritten. Damals konnten die Bauern 4,4 Millionen Tonnen einfahren. Lange Trockenheit hatte damals für eine schlechte Ernte gesorgt.
 Allerdings lagen in den 70er Jahren die Durchschnittserträge mit 40 Doppelzentner pro Hektar weit unter heutigem Niveau. In mittleren und guten Jahren werden zwischen 60 und 80 Doppelzentner pro Hektar geerntet. Im Weserbergland schätzt Kreislandwirt Karl-Johann Stukenbrock dürften 50 Prozent der Weizenfelder abgeerntet sein. Das Korn ist groß und schwer, bis zum Donnerstag letzter Woche war auch die Fallzahl noch gut, der Weizen backfähig. „Wenn wir noch eine Woche Regen haben, dann hat der Weizen nur noch Futterqualität“, erklärt der Kreislandwirt. Und das kennen die heimischen Bauern aus dem Vorjahr, da war das Korn ausgewachsen und wurde teilweise zu den Biogasanlagen gefahren. Was den Preis für den Weizen anbelangt, so hat er nicht mehr das Niveau wie vor der Ernte.



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