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Musik und Feuershow bringen Besucher beim „CulturFest H.O.“ ins Schwärmen

Dieser Abend bleibt in Erinnerung

HESSISCH OLDENDORF. „Atmosphäre, Musik, Vielfalt, einfach alles toll. Ganz großes Lob!“ So fasst Gerda Woestenburg aus Hessisch Oldendorf das „CulturFest H.O.“ zusammen – und damit bringt sie die Kernaussagen auf den Punkt.

veröffentlicht am 17.09.2017 um 16:44 Uhr

Unterhaltung vom Feinsten: Das Saxofon-Quartett Sistergold bringt das „KulTourismusForum“ zum Kochen. Foto: ag
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Andrea Gerstenberger Reporterin
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Als am Samstagabend ein Jubiläumsfest mit einer beeindruckenden Feuershow auf dem Parkplatz des Rathauses zu Ende geht, freuen sich nicht nur die Gäste über einen gelungenen Abend. Veranstalter Barbara Jahn-Detering, für den Culturverein, der sein 20-Jähriges feiert, und Heiko Wiebusch von der Stadt, die auf 10 Jahre erfolgreiche Nutzung des „KulTourismusForums“ zurückblickt, freuen sich ebenso über den Abend mit vollem Haus wie die Gäste.

Vor dem Start sah es mit denen erst noch etwas mau aus, aber das ändert sich kurz nach 19 Uhr schnell. Der Innenhof des Rathauses und das KulTourismusForum füllen sich. Und das ist auch gut so, denn wer zu spät kommt, dem entgeht der erste Showblock von Sistergold. Auf der Bühne, vor der Bühne, im ganzen Saal heizen die vier Saxofon-Damen den Gästen mit perfektem Spiel, aber vor allem mit ihrer überschäumenden Spielfreude so richtig ein. Ihre technische Perfektion in wechselnden Positionen beeindruckt und das abwechslungsreiche Repertoire macht einfach Spaß. Den beweisen die Damen auch beim letzten Stück ihres zweiten Showblocks. Mit dem Hit „Only you“, mit denen die Flying Pickets in den 80ern die Charts stürmten, stürmen Sistergold direkt zu Bürgermeister Harald Krüger in die erste Reihe und am Schluss auf seinen Schoß.

Unterdessen jongliert draußen Salim von Klirr deluxe fröhlich mit den Gästen, die sich am kulinarischen Angebot erfreuen und plaudernd zusammensitzen. Auch die Gruppe Feuerflut mischt sich feuerschleudernd, -schluckend und -spuckend unter das Publikum und stimmt so schon mal auf den Höhepunkt des Abends ein. Trotz kühlem Frühherbst fühlt es sich, im von Stefan Waltemathe illuminierten Innenhof, nach Sommer an. „Ist das toll oder ist das toll? Das ist megatoll!“, freut sich Harald Krüger.

Krönender Abschluss eines abwechslungsreichen Abends: die Feuershow der Gruppe Feuerflut. Foto: ag
  • Krönender Abschluss eines abwechslungsreichen Abends: die Feuershow der Gruppe Feuerflut. Foto: ag
Heimkehrer Joschka Wiebusch erzählt mit Samba-Rhythmen musikalisch von seiner Liebe zu Brasilien. Foto: ag
  • Heimkehrer Joschka Wiebusch erzählt mit Samba-Rhythmen musikalisch von seiner Liebe zu Brasilien. Foto: ag
Salim von Klirr deluxe verzauberte das Publikum. Foto: ag
  • Salim von Klirr deluxe verzauberte das Publikum. Foto: ag

Der Rest des Abends ist auf der Bühne hanseatisch besetzt, aber so gar nicht steif. Die Gypsy-Swing-Band um Geiger Helmut Stuarnig von den Hamburger Symphonikern, der an diesem Abend auf einen Auftritt in der Elbphilharmonie verzichtet, erweist dem Swinging Jazz Genie Django Reinhardt seine Hommage und lässt dessen instrumentale Virtuosität, die musikalische Spontanität und vor allem die Faszination an den swingenden Jazzrhythmen wieder lebendig werden.

„Die Reise nach Hessisch Oldendorf hat sich gelohnt“, steht für den gebürtigen Grazer Helmut Stuarnig fest. Sein Hamburger Kollege, der Gitarristen Frank Laue, nickt dazu. Für ihre Kollegen Peter Scharonow am Bass und Jazzsängerin Ioanna Sianou erst recht. Sie spielen und singen auch noch in einem zweiten Auftritt. Joschka Wiebusch, Fuhler, der in Hamburg Musikpädagogik studiert, holt den Samba in seine Heimat. Samba na Beira de Rio spielt traditionellen Samba de Roda aus Bahia, der Wiege Brasiliens. Joschka zieht vor der Bühne den magischen Kreis und erzählt musikalisch mit seiner sechsköpfigen Band seine Geschichte von der Liebe zu Brasilien, wo er ein Jahr gelebt hat. Krönender Abschluss des Abends ist das Feuerkunstspektakel und Feuerwerk der Gruppe Feuerflut. Die jungen Künstler aus Ostwestfalen verzaubern ihr Publikum mit einem Wechsel aus ruhiger, wunderschöner Feuermagie sowie atemraubenden, temporeichen Stunts in Ringen aus Feuer und schleudern Funken zu mitreißender Musik.

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