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Wer darf einkaufen? Wie kann ich helfen? / Antworten auf wichtige Fragen

Die „Tafel“ soll am 25. April öffnen

Hessisch Oldendorf. Die „Tafel“ in Hessisch Oldendorf soll am 25. April erstmals Essen ausgeben. Dies wurde bei einem Treffen von rund 30 Helfern und Interessierten im Kultourismusforum deutlich.

veröffentlicht am 13.03.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 02:21 Uhr

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Autor:

VON ROBERT MICHALLA
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Die „Tafeln“ sammeln überschüssige, aber qualitativ einwandfreie Lebensmittel ein, die sonst im Müll landen würden, und geben diese an Bedürftige weiter. Derzeit gibt es mehr als 900 dieser Einrichtungen in Deutschland, eine davon in Hameln. In Hessisch Oldendorf soll eine Außenstelle entstehen. Hier gibt es Antworten auf die wichtigsten Fragen auf einen Blick:

Wer kann bei der „Tafel“ Essen erhalten? Grundsätzlich können alle Menschen aus der gesamten Stadt Hessisch Oldendorf dort einkaufen, die zum Beispiel Grundsicherung, Wohngeld, Arbeitslosengeld II oder Sozialhilfe beziehen. Sie benötigen dazu einen Bescheid. Diesen müssen sie beim ersten Einkauf mitbringen und damit einen Ausweis bei der „Tafel“ beantragen. Dieser berechtigt dann zum Einkauf. Die „Tafeln“ legen Wert darauf, dass sie Menschen unabhängig von ihrem Glauben helfen.

Ist der Einkauf kostenlos? Nein. Die „Tafel“ verlangt für Singles oder einen Zwei-Personen-Haushalt einen Euro, für drei oder mehr Personen zwei Euro pro Einkauf. Dabei handelt es sich um einen symbolischen Beitrag. Nach eigenen Angaben zählt die „Tafel“ in Hameln derzeit gut 40 Kunden aus Hessisch Oldendorf.

Wie viel Essen erhalten die Menschen pro Einkauf? Das richtet sich jeweils nach der Größe des Haushaltes. Fakt ist aber, dass die „Tafeln“ keine Vollversorgung anbieten. Selbst Singles kommen mit einem Einkauf der „Tafel“ nicht über die Woche. Pro Besuch erhalten die Bedürftigen Waren im Wert von rund 20 bis 30 Euro.

Wo in Hessisch Oldendorf sitzt die „Tafel“ und wann hat sie geöffnet? Der Verein bezieht ein ehemaliges Bistro an der Mittelstraße. Dort soll sie dann jeweils freitags geöffnet haben, voraussichtlich am Vormittag.

Wie kann ich der „Tafel“ helfen? Zum einen mit Spenden. Andererseits freuen sich die Ehrenamtlichen über Helfer. Bislang haben sich rund 25 Freiwillige gemeldet, die in Gruppen zu jeweils fünf Personen das Essen ausgeben werden. Für die Freiwilligen heißt das: Sie müssen alle vier Wochen für drei Stunden mit anpacken. Zuvor werden sie in Hameln geschult.



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