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Traditionelle Eintopfgerichte aus frischen Zutaten auf Spendenbasis

Die Suppe gemeinsam auslöffeln

Fuhlen (red). Über die Beigabe von Erbsen, Bohnen und Linsen hinaus lassen sich daraus unzählige leckere Eintopfgerichte bereiten. Diese Suppen gelingen besonders gut, wenn sie in großen Portionen gekocht werden, und sie entfalten ihren aromatischen Geschmack häufig erst richtig durch Aufwärmen am nächsten Tag. Weil die Zubereitung von Eintopfgerichten aus frischen Zutaten viel Zeit erfordert und in vielen Familien eher kleinere Portionen benötigt werden, sind Suppenkonserven eine Alternative zu den Eintöpfen unserer Mütter und Großmütter geworden, die früher fast jede Woche an zwei Tagen auf den Tisch kamen. Was damals Tradition war, ist – wie so vieles – heute zu einer wertvollen Rarität geworden.

veröffentlicht am 24.10.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 04:41 Uhr

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Vor diesem Hintergrund wurde die Idee geboren, am jeweils letzten Dienstag im Monat im Gemeindehaus Fuhlen in der Zeit von 12.15 bis 14 Uhr eine „Suppenküche“ für alle Hungrigen und Interessierten zu öffnen und ein Eintopfgericht anzubieten, das in Gemeinschaft vielleicht besonders gut schmeckt. Am kommenden Dienstag wird zum ersten Mal gekocht, der nächste Termin ist am 30. November. Wer mag, ist vorher um 12 Uhr zu einem Mittagsgebet in der Kirche eingeladen.

Sowohl für die Zubereitung der Suppen als auch für die Durchführung des Vorhabens mit Vor- und Nachbereitung im Gemeindehaus suchen die Organisatoren noch engagierte Mitstreiter. Im Vorfeld haben sich schon zehn ehrenamtliche Helferinnen und Helfer gefunden.

Voranmeldungen über das Gemeindebüro sind erwünscht, doch auch spontane Besucherinnen und Besucher sollen satt werden. Die Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher wünschen sich, dass die Suppenküche auf Spendenbasis zustande kommt: „Dass diejenigen, die genug Geld haben und es einfach genießen möchten, in Gemeinschaft und ohne eigene Vorbereitung zu essen, eine Spende geben, und diejenigen, die zum Monatsende mit einer leeren Haushaltskasse zu kämpfen haben, ein ,Ultimo-Mittag‘ bekommen können, einfach so.“ Hanna Meyer und Pastorin Susanne Behnke hoffen auf viele Teilnehmer, die mal wieder eine Suppe gemeinsam auslöffeln wollen.



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