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Die Schäflein sind wieder auf dem rechten Pfad

Hessisch Oldendorf. Der an die Diakonie gebundene Trägerverein des Eberhard-Poppelbaum-Senioren- und Pflegezentrums besinnt sich auf seine kirchlichen Wurzeln. Dazu gehört künftig ein Vorstand, dessen Mitglieder in der Kirche sein müssen. Die des alten Vorstandes haben sich, bis auf eine Ausnahme, nicht wiederwählen lassen. „Überwiegend aus Altersgründen“ erklärte der neue Vorsitzende Günther Engelking (74). Auch der ehemalige Vorsitzende Jürgen Böning hat sein Amt niedergelegt. Warum, das will er nicht sagen. Doch die Tatsache, dass er kein Kirchenmitglied ist, habe eine Rolle gespielt, heißt es aus sicherer Quelle.

veröffentlicht am 11.11.2010 um 15:31 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 04:21 Uhr

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Hessisch Oldendorf. Der an die Diakonie gebundene Trägerverein des Eberhard-Poppelbaum-Senioren- und Pflegezentrums besinnt sich auf seine kirchlichen Wurzeln. Dazu gehört künftig ein Vorstand, dessen Mitglieder in der Kirche sein müssen. Die des alten Vorstandes haben sich, bis auf eine Ausnahme, nicht wiederwählen lassen. „Überwiegend aus Altersgründen“ erklärte der neue Vorsitzende Günther Engelking (74). Auch der ehemalige Vorsitzende Jürgen Böning wollte nicht mehr. Warum, das will er nicht sagen. Doch die Tatsache, dass er kein Kirchenmitglied ist, habe eine Rolle gespielt, heißt es aus sicherer Quelle.
 „Ein Vorsitzender einer kirchlichen Einrichtung, der nicht in der Kirche ist, das ist schwierig“, sagt Dr. Jörg Antoine, stellvertretender Direktor des Diakonisches Werks der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover und kritisiert in diesem Zusammenhang, dass der Hessisch Oldendorfer Trägerverein in der Vergangenheit eigenmächtig die Satzung geändert hatte, um das zu ermöglichen. Inzwischen hat der Trägerverein einen neuen Vorstand, alle sind in der Kirche. Dass jetzt genau darauf geachtet wird, dass die ehrenamtlich tätigen Mitglieder in der Kirche sind, beantwortet die Diakonie mit einer "Schärfung des kirchlichen Profils". Hintergrund ist aber wohl weniger die Rückbesinnung auf traditionelle Werte, als viel mehr ein Tarifstreit und ein Urteil des Bundesarbeitsgerichtes. In Hessisch Oldendorf kommt hinzu, dass der Verein vergessen hat, die Diakonie bei wichtigen Entscheidungen mit einzubinden. Mehr dazu in unserer Printausgabe.



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