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Hessisch Oldendorf, Rinteln und Auetal wollen „Qualitätsoffensive für Kindertagesstätten“ etablieren

„Die reden ja immer noch …“

Hessisch Oldendorf. Unter dem Motto „Die reden ja immer noch…“ hatte das Regionalnetzwerk Mitte des Niedersächsischen Instituts für Frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe) eingeladen, um einen Blick auf die Ergebnisse des zweijährigen Prozesses der Qualitätsoffensive in den kommunalen Kindertageseinrichtungen von Hessisch Oldendorf, Rinteln und Auetal zu werfen. Dieser Einladung waren kürzlich rund 140 Teilnehmende in das Kultourismusforum der Stadt Hessisch Oldendorf gefolgt.

veröffentlicht am 02.12.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 08:41 Uhr

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Sie erfuhren in einem einleitenden Vortrag von Dr. Thomas Tillmann, dass eine gute Qualität der Bildung im Elementarbereich bis zu einem Jahr Entwicklungsunterschied bei Kindern im Vorschulalter ausmacht. Tillmann referierte über Möglichkeiten und Erfahrungen, Qualitätsmanagementverfahren aus der Wirtschaft auf Kitas zu übertragen und stellte dabei die von ihm mitentwickelte Methode des „Kita-Frühlings“ vor. Mit dieser Methode sei es gelungen, in bundesweit mittlerweile über 100 Kitas nachhaltige Erfolge sichtbar zu machen.

Sarah Müthing und Bernd Wintzer vom nifbe Regionalnetzwerk Mitte stellten den bisherigen Prozess und die Ergebnisse der Qualitätsoffensive vor. Unterstützt wurden sie dabei von den drei Kita-Leiterinnen Heidi Weber von der Kita „MinniMax“, Gudrun Struckmeier von der Kita „Zwergenland“ und Beate Schürmann vom Familienzentrum Rolfshagen, die beispielhaft das Instrument zur Selbstbewertung der eigenen Arbeit darstellten. In einem nächsten Schritt werden die Kita-Teams ihre Ergebnisse auswerten, um dann in einem Dialog mit Eltern und Träger gezielt Maßnahmen zur weiteren Verbesserung der Qualität zu verabreden.

Augenzwinkernd und mit großer Spielfreude zeigten Mitarbeiter des Familienzentrums Rolfshagen in einem szenischen Spiel die unterschiedlichen Ausprägungen der Qualität in der Praxis. Auf einem abschließenden Podium waren sich die Teilnehmer einig, dass die Anknüpfung an den Themen der Einrichtungen und die breite Beteiligung bei der Entwicklung des Bewertungsinstruments eine gute Basis für eine nachhaltige Etablierung sei. Dr. Tillmann ermutigte die Anwesenden, weiterzumachen.

Positiv sehen die Signale der Politik zur Einrichtung einer Koordinierungsstelle aus. Diese soll an die Erfolge in der interkommunalen Zusammenarbeit der Qualitätsoffensive anknüpfen und die Einrichtungen unterstützen. Die Bürgermeister Harald Krüger aus Hessisch Oldendorf, Karl-Heinz Buchholz aus Rinteln und Thomas Priemer aus Auetal (alle SPD) konnten mit einigem Stolz feststellen, dass ihre gemeinsame Initiative ein erfolgreiches Zwischenfazit ziehen kann. Sie bedankten sich daher ausdrücklich bei allen Beteiligten für das gemeinsam Erreichte.

Augenzwinkernd zeigten Mitarbeiter des Familienzentrums Rolfshagen in einem szenischen Spiel die unterschiedlichen Ausprägungen der Qualität in der Praxis.pr



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