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Pünktlich zum Schulbeginn wird der Neubau fertig / Kleinere Arbeiten dauern bis November

Die quietschgrüne Mensa ist Stadtgespräch

Hessisch Oldendorf (ah). Sie ist ein Hingucker, zweifelsohne, die Hessisch Oldendorfer Mensa am Schulzentrum in der Mühlenbachstraße. Ihre grüne Außenfassade – passend zum ebenfalls grünen Dach – sticht hervor, drängt die Hauptschule am Hohenstein und die Wilhelm-Busch-Realschule optisch in den Hintergrund. Das Grün – vielleicht auch Zeichen der Hoffnung, dass langfristig möglichst viele Schüler das Angebot des gemeinsamen Mittagessens nutzen. Vor allem aber bietet die Farbe Diskussionsstoff, ist Geschmackssache und im Stadtgebiet unverwechselbar und einmalig. Beeindruckend wirkt das transparente Innenleben der Mensa, das den dort Verweilenden nicht nur viel Tageslicht, sondern auch das gute Gefühl schenkt, mitten in einer Oase zu sitzen. Die grüne Mensa, die gewiss nicht lange auf einen Spitznamen warten muss, vereint Haupt- und Realschule, ergänzt das Ganztagsangebot und wird für kulturelle Veranstaltungen offenstehen. Hartwig Werner, Fachdienstleiter Hochbau/Energiemanagement des Landkreises Hameln-Pyrmont, hat sich vor Ort ein Bild von dem Neubau gemacht und versichert: „Es sieht alles sehr gut aus, am Montag, also am ersten Schultag nach den Herbstferien, wird die Mensa den Betrieb aufnehmen.“

veröffentlicht am 15.10.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 10.11.2016 um 03:21 Uhr

Quietschgrün ist die neue Mensa. Für den Start am Montag bekommt
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125 Sitzplätze für hungrige Schüler

Seit Tagen räumt Helga Bialas, die bislang im Hauptschulgebäude für die Verköstigung der Schüler sorgte, die neue Mensaküche ein. Sie lässt sich die dort eingebauten neuen Geräte erklären und wird am Montag erfahren, wie es mit der Vorbereitung des Essens und der Verteilung an der großzügigen Theke klappt.

Bis zu 100 Essen können im 233 Quadratmeter großen, in warmen Orangetönen gestrichenen Saal ausgegeben werden, in dem sich 125 Sitzplätze für hungrige Schüler und Lehrkräfte befinden. Der Neubau, in herkömmlicher Bauweise, also ohne Fertigteile errichtet, ist fertiggestellt, im Außenbereich wird allerdings noch fleißig gearbeitet. Gestern wurden Handläufe am behindertengerechten Eingang montiert, Endspurt heißt es bei denen, die das Pflaster legen, und im Innenhof gibt es noch einiges zu tun.

Die Arbeiten sollen laut Werner in ein bis zwei Wochen abgeschlossen sein. Mitte November nennt er als Termin für die offizielle Einweihung der Mensa. Im November 2008 hatten die Bauarbeiten begonnen, 20 Arbeitstage fielen der extremen Witterung im Winter zum Opfer. Auch Schwierigkeiten bei der Materiallieferung zögerten die für den Sommer geplante Eröffnung immer weiter hinaus, so dass eine Verlängerung des bis Juni festgelegten Förderzeitraumes beantragt werden musste. „Langstreckenrennen“ nennt Ortsbürgermeister und Kreistagsmitglied Claus Clavey das, betont aber im gleichen Atemzug, wie froh er sei, dass die Stadt im Nachrückverfahren den Zuschlag für den Mensabau erhalten hat.

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Kostenrahmen unterschritten

Jeden Morgen sieht Architekt Hans Jäger auf der Baustelle nach dem Rechten. Er findet: „Das Warten hat sich gelohnt.“ Die Mensa sei nicht nur ein Zentrum und Gewinn für die Hauptschule am Hohenstein und die Wilhelm-Busch-Realschule, sondern mit ihrem großen Saal mit der Bühne und dem für Sommerevents geeigneten Außengelände auch für die Stadt Hessisch Oldendorf. Unterschritten werden konnte der auf 2,2 Millionen Euro festgesetzte Kostenrahmen. Vom Land wurden 1 787 000 Euro als Höchstfördersumme für die Mensa bewilligt, die den Fachdienstleiter des Landkreises zufrieden konstatieren lässt: „Wir liegen im Kostenrahmen.“

Paul Brodien ist wie ein Weltmeister am Pflastern, damit alles pünktlich zur Eröffnung der Mensa fertig ist.



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