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Die Wanderwege oberhalb von Bensen und Haddessen sind Friedel Morks Revier / Die „Grotte“ ist sein Lieblingsplatz

„Die Ortskenntnis der Paten ist unersetzlich“

Bensen (ah). Aus Liebe zur Heimat, zur Natur vor ihrer Haustüre, kümmern sich sechs Paten ehrenamtlich um die Wanderwege im Nordweserbereich. Einer davon ist Landwirt Friedel Mork, der immer in Bensen gelebt hat und dort mit Menschen und Natur vertraut ist. Seit etwa 15 Jahren kümmert sich das langjährige Dorfgemeinschaftsmitglied intensiv um Dorfverschönerung und Grünpflege. Erst im vergangenen Jahr errichtete er gemeinsam mit Klaus Fuhrmann die neue Sängerbank aus Wesersandstein vor der „Grotte“ in der Seufzerallee, von der man einen wunderschönen Blick auf Bensen und ins Wesertal habe. Den Platz auf dem Wanderweg 11, den viele zur Rast nutzen, liebt Mork – und die Aussicht ebenso.

veröffentlicht am 05.11.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 10.11.2016 um 01:41 Uhr

Über seine Strecke weiß Pate Friedel Mork Bescheid: Von der Seuf
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Als er gefragt wurde, ob er für eine Wegstrecke Pate werden wolle, sagte Friedel Mork sofort zu, übernahm die Patenschaft für die Katzennasen-Route 11, für Teile der Route 10 um den Westerberg und 12 – diese bis zum Süntelturm. Bei einem Treffen der Paten wurden Überschneidungen der Strecken besprochen und die Verantwortlichkeit geklärt. Gemeinsam mit Diplomingenieur Christian Wiegand aus Hannover, ging Mork seinen Weg ab und setzte an etwa 50 Bäumen und Pfählen Markierungen – rechteckige Silikonaufkleber mit einer blauen Zahl auf gelbem Untergrund. „Die Ortskenntnis der Paten ist unersetzlich“, sagt Wiegand, der insgesamt mehrere hundert Schilder anbrachte, einmaß und längst von der „wunderschönen Landschaft“ begeistert ist. „Mittlerweile musste ich schon 14 verschwundene Schilder nachkleben“, erzählt Mork. Neue Wegmarkierungen will er höher anbringen. Zur Kontrolle werden die Paten die Wege regelmäßig ablaufen und sich zweimal im Jahr treffen, Erfahrungen austauschen und Verbesserungsvorschläge machen. Für Mork, Vorsitzender der Benser Jagdgenossenschaft, ist es kein Problem, die drei kleinen Berge auf dem neun Kilometer langen Wanderweg 11 zu überwinden. Ortsfremden zeigt er gerne eine der seltenen Süntelbuchen unweit der Strecke.

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