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Keine zufriedenstellende Entwicklung bei den Übernachtungszahlen / „Region hat Hilfe nötig“

Die Hoffnungen liegen auf den Tagestouristen

Hessisch Oldendorf (ubo). Ausbau des Tagestourismus, das ist das Zauberwort in Hessisch Oldendorf. Darauf setzt auch der heimische Verkehrsverein seine Hoffnungen, wie Matthias Gräbner, Tourismusmanager der Tourismuskooperation Aerzen, Auetal, Hessisch Oldendorf und Rinteln, erklärt. Grund ist die Entscheidung des Verbandes Weserbergland Tourismus, die Beiträge zu erhöhen. Zudem stellt das Land Niedersachsen 300 000 Euro, verteilt auf drei Jahre, in Aussicht. Mit den Mitteln sollen der Weserradweg, der Weserbergland- Wanderweg und die historischen Innenstädte neu positioniert werden.

veröffentlicht am 27.04.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 14:21 Uhr

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„Diese Hilfe hat die Region auch nötig“, so der Vorsitzende des Verkehrsvereins, Marcus Paulig. „Der zertifizierte Weserbergland-Wanderweg soll mit Informationstafeln ausgestattet werden und auch auf lokale und überregionale Ziele hinweisen“, ergänzt der stellvertretende Vorsitzende des Verkehrsvereins, Lutz-Arnim Simon. Als Beispiele nennt er das zukünftige Bulli- Museum, die Schillathöhle und auch den Hohenstein. Auch auf dem Weserradweg könne auf lokale Ziele, Fahrradreparaturwerkstätten und auch Ärzte hingewiesen werden.

Im Bereich Fremdenzimmer, Hotels und Ferienwohnungen sehen sich die Mitglieder des Verkehrsvereins gut gerüstet. Auch wenn die Studie des Europäischen Tourismus Instituts der Universität Trier, die der Region ein schlechtes Zeugnis ausstellte, in großen Teilen zutreffe, versuche der Verein, die Qualität der Häuser so hoch wie möglich zu halten, sagt Markus Paulig. „Wir führen Gästebefragungen durch und sind darum bemüht, dass die Gäste wiederkommen. Wir wollen kein normiertes Hotel“, erklärt Simon. „Der Verkehrsverein ist froh, dass es die Klassifizierungen gibt, gleichzeitig bedauern wir, dass es in Hessisch Oldendorf keine klassifizierten Hotels gibt“, so Paulig und Simon unisono. Die Klassifizierung nach Sternen sei auch eine finanzielle Herausforderung, die nicht immer zu erwirtschaften sei, erklärt der Vorsitzende Paulig. Auf Nachfrage räumen beide allerdings ein, dass sich die Übernachtungszahlen nicht so entwickelt haben wie erhofft. „Die Konkurrenz ist groß“, so Simon.

Werbung gemacht hat der Verkehrsverein im vergangenen Jahr viel: Wie der Vorsitzende Marcus Paulig ausführte, beteiligte sich der Verein an zahlreichen Messen und Veranstaltungen und war auch auf der Internationalen Tourismus Börse (ITB) vertreten. Als Höhepunkt im vergangenen Jahr bezeichnete Paulig den Umzug am Tag der Niedersachsen.

Bei den turnusmäßigen Wahlen gab es keine Überraschungen – der Vorstand wurde im Block im Amt bestätigt. Vorsitzender des Verkehrsvereins bleibt Marcus Paulig und Lutz-Arnim Simon stellvertretender Vorsitzender. Um die Finanzen kümmert sich auch weiterhin Schatzmeisterin Garnet Hahn-Klostermann und Elke Schrell um den Schriftverkehr. Als Beisitzer wurden Sabine Hettwer, Gabriele Lingen und Hartmut Brepohl gewählt.

Gabriele Lingen, Elke Schrell, Marcus Paulig, Sabine Hettwer, Hartmut Brepohl, Garnet Hahn- Klostermann und Lutz-Arnim Simon (v. li). Foto: ubo

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