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…Börry und Hagen / Diese drei sind beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ weiter!

Die besten Dörfer in der Region sind Fuhlen…

Fuhlen (doro). Fuhlen kommt aus dem Freudentaumel gar nicht mehr heraus: Erst holt die HSG Fuhlen Hessisch Oldendorf das EM-Viertelfinale auf der Mega-Leinwand des NDR nach Hessisch Oldendorf, wenig später steigt das Dorf auf dem Treppchen beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ eine Stufe höher: Gemeinsam mit Börry und Hagen (Region Hannover) hat sich Fuhlen für die Teilnahme am Landesentscheid qualifiziert. Beim Regionalentscheid haben diese drei es geschafft, der Kommission ihre Qualitäten überzeugend zu präsentieren. Dabei ging es im Kern darum, den Spagat zwischen Tradition und Moderne zu schaffen, also die Eigenart der über Jahrhunderte gewachsenen Dörfer zu wahren, aber die Infrastruktur dennoch den sich wandelnden Erfordernissen anzupassen. Anders als früher bei „Unser Dorf soll schöner werden“ reicht es eben nicht mehr aus, das Dorf herauszuputzen, Blumenkübel und vielleicht noch eine Bank nebst selbst gezimmerter Holztafel aufzustellen. Es muss sichtbar werden, dass es sich auch für die nachfolgenden Generationen lohnt, gerade in dieses Dorf zu ziehen oder dort zu wohnen und dass die Kinder bleiben, wenn sie flügge werden. Das hat Fuhlen geschafft.

veröffentlicht am 22.06.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 16:21 Uhr

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„Eine Superleistung“, fasst es der Ortsbürgermeister zusammen. Jost Beckmann ist stolz auf die Fuhlener. Die Punkte, die dem Dorf im Wettbewerb zum Aufstieg auf Landesebene geholfen haben, werden nachfolgend aufgeführt:

Leitbild: Das, womit Fuhlen bei der Kommission am meisten gepunktet hat, ist wohl das „hervorragende Leitbild“. Gemeint ist die Fähigkeit, zunächst festzustellen: Was haben wir erreicht und dann: Was wollen wir? Anpassungsprozesse aktiv mitzugestalten, ohne den Dorfcharakter zu zerstören, wirtschaftliche Potenziale zu nutzen und die Lebensqualität zu verbessern. Die Zusammenarbeit zwischen Dorf und Planungsebene ist hier von Bedeutung. In Fuhlen ist man sehr geschickt vorgegangen: Bürgern, die Interesse an bestimmten Projekten hatten, wurden Patenschaften übertragen. Den Beteiligten wurden von der Planungsebene keine fertigen Konzepte vorgesetzt, sondern sie haben sich aktiv eingebracht. „Jung und Alt haben ebenso effektiv zusammengearbeitet wie die Dorfgemeinschaft und das Team von ’Unser Dorf hat Zukunft‘“, sagt Jost Beckmann

Baugestaltung und -entwicklung: Positiv zu Buche schlug die Vielzahl restaurierter Objekte. Alte Bausubstanz ist im Rahmen der Dorferneuerung mit Zuschüssen vielfach privat saniert worden.

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Party – Die Fuhlener feiern ihren Erfolg.

Das Dorf in der Landschaft: Fährt man in Richtung des etwas höher gelegenen Heßlingen, habe man einen guten Blick auf das rund zwei Kilometer lange Dorf, sagt der Vorsitzende der Dorfgemeinschaft, Heiko Eggers. Der offenbare die ganze Idylle des Dorfes. Die ist zum Teil naturgegeben, zum anderen aber auch der Pflege der Dorfbewohner zu verdanken. Sie pflegen die Obstbaumwiesen, beschneiden die Bäume und sind zuständig für die Mahd. Junge Familien haben Patenschaften für Obstbäume am Rande des Dorfes übernommen, die sie zu gegebener Zeit abernten.

Eindruck hat außerdem die Präsentation der Vereine hinterlassen: In einem Theaterstück wurden zunächst dieSchattenseiten des dörflichenDann hatten die Vereine nacheinander ihren Auftritt: Mit ihrer Hilfe wurde deutlich gemacht, wie wichtig, stark und besonders die Dorfgemeinschaft sein kann.



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