weather-image
In nur einer halben Stunde wollen 600 Gäste den Urkäfer sehen / Besucher reisen zu weiteren Treffen

Der VW 38 auf dem Weg in die Werkstatt

Hessisch Oldendorf (pj/ah / boh ). „Wir werden ihn vermissen“, sagt Pastor Michael Hensel und klopft vorsichtig gegen den VW 38, der in den vergangenen Tagen für einen Besucheransturm in der Hessisch Oldendorfer Marienkirche gesorgt hatte. Allein 600 Gäste zählte Kirchenvorsteher Erich Mettin am Sonntagnachmittag innerhalb von nur 90 Minuten, als längst alle VW-Veteranen vom Kirchplatz verschwunden waren.

veröffentlicht am 01.07.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 10.11.2016 um 08:41 Uhr

270_008_4131033_lkho104_02.jpg
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Nun wird der älteste originale Volkswagen mit der zum Teil bereits hauchdünnen Karosserie seinen Platz in der Restaurationswerkstatt der Familie Grundmann einnehmen. In den kommenden Monaten wird daraus in geduldiger Handarbeit ein fahrbereiter Oldtimer entstehen. Traugott Grundmann geht davon aus, dass das mittlerweile weltberühmte Auto in zwei Jahren fahrbereit ist. Matthias Wiechens hofft in einem Jahr mit den Karosseriearbeiten fertig zu sein.

Noch einige der Gäste aus aller Welt sind derzeit in Hessisch Oldendorf. Sie nutzen die Zeit, um sich das Weserbergland anzuschauen. Ein Kalifornier, der bereits zum dritten Mal beim VW-Treffen war, fährt weiter zum nächsten Treffen, das am Freitag in Chimay, nahe der französischen Grenze beginnt. Ein Ehepaar aus Norwegen, das gestern unterwegs war, lobt in hellen Tönen die Gastfreundschaft, die ihnen an der Weser entgegengebracht wurde.

Den Aufenthalt im Weserbergland genossen

„Wir kommen auf jeden Fall in vier Jahren wieder“, sagt die junge Frau, der die Ausfahrt besonders gut gefallen hat. Ihr Ehemann will sich in aller Ruhe noch einmal die historischen Gebäude der Hessisch Oldendorfer Innenstadt und vor allem das Münchhausen Schloss ansehen. „Wunderschöne Bauwerke“, urteilt er. Chris aus Kalifornien kennt das Weserbergland schon recht gut. Bereits dreimal war er der Einladung der Familie Grundmann zum Veteranentreffen gefolgt. Dazwischen sei er auch schon wieder hier gewesen, verrät der Amerikaner. Hameln, Hämelschenburg, „die Schaumburg mit dem einzigartigen Blick über das Flusstal“ hat er in den Tagen nach dem Treffen sich angesehen.

Viele Menschen kamen zum Treffen. Foto: pj
  • Viele Menschen kamen zum Treffen. Foto: pj


Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt