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Hessisch Oldendorf liegt in alternativer Energieproduktion über Durchschnitt

Der Umwelt zuliebe

Hessisch Oldendorf. Hessisch Oldendorf liegt, was alternative Energieproduktion angeht, derzeit weit über dem Bundes- und Landesdurchschnitt. Das ergibt der „Energiebericht 2015 für die Stadt Hessisch Oldendorf“, den jetzt die Westfalen Weser Netz vorgelegt hat.

veröffentlicht am 18.04.2016 um 13:59 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:26 Uhr

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Joachim Zieseniß

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Joachim Zieseniß Reporter Coppenbrügge-Salzhemmendorf zur Autorenseite
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Hessisch Oldendorf liegt, was alternative Energieproduktion angeht, derzeit weit über dem Bundes- und Landesdurchschnitt. Das ergibt der „Energiebericht 2015 für die Stadt Hessisch Oldendorf“, den jetzt die Westfalen Weser Netz vorgelegt hat. Danach beträgt der Anteil regenerativer Stromerzeugung mit 43 698 Megawattstunden in Relation zum Gesamtstromabsatz von 65 962 Megawattstunden in der Stadt für das Jahr 2014 insgesamt 66,2 Prozent. Davon entfallen 63,7 Prozent auf Biomasseanlagen, 24,6 Prozent auf Photovoltaik-Anlagen und 11,7 Prozent auf Windenergie-

Anlagen.

So wurde von den sechs Biogasanlagen der Stadt mit einer installierten Leistung von 4912 Kilowatt eine Strommenge von 27 849 Megawattsunden ins Netz eingespeist. Die 361 Photovoltaikanlagen im Stadtgebiet – sie besitzen eine Leistung von 11 948 Kilowatt – lieferten eine eingespeiste Strommenge von 10 743 Megawattstunden. Zwei Wasserkraftanlagen mit einer Leistung von 11 Kilowatt gibt es im Stadtgebiet von Hessisch Oldendorf. Sie lieferten im Jahr 2014 23 Megawattstunden für das Netz. Die sieben Windenergieanlagen mit einer installierten Leistung von 5600 Kilowatt lieferten insgesamt 5100 Megawattstunden Strom. In der Stadt Hessisch Oldendorf hatte die Stromerzeugung durch sieben Kraft-Wärme-Kopplung-Anlagen einen Anteil von 0,7 Prozent am Gesamtstromabsatz der Stadt. Damit wurden bei einer Gesamtleistung von 80 Kilowatt – angenommen werden durchschnittlich 5500 Vollbenutzungs stunden – rund 437 MWh Strom produziert

Durch die Einspeisung der insgesamt 43 698 Megawattstunden Strom aus regenerativen Energien konnten 2014 rund 28 653 Tonnen CO²-Emissionen in der Stadt Hessisch Oldendorf vermieden werden. Dadurch wurden bei etwa 18 700 Einwohnern im Stadtgebiet CO²-Emissionen in Höhe von 1,5 Tonnen pro Einwohner eingespart.

Im Sinne des Klimaschutzes plant die Stadt Hessisch Oldendorf in diesem Jahr auch noch eine Reihe energetischer Sanierungen. Hierfür hat die Klimaschutzagentur Weserbergland der Stadt mittlerweile den Abschlussbericht des Gutachtens „Klimaschutzteilkonzept – Klimaschutz in eigenen Liegenschaften“ vorgelegt. Dieses ausführliche Gutachten enthält für 14 ausgewählte kommunale Lie

genschaften Vorschläge und Prioritäten zur energetischen Sanierung und CO²-Minderung.

Für energetischen Modernisierungsmaßnahmen sind im Haushalt der Stadt für 2016 insgesamt 100 000 Euro eingestellt. Mit dem Geld sollen voraussichtlich folgende Maßnahmen in Angriff genommen werden: Für die Grundschule und die Sporthalle Heßlingen soll eine neue Heizungsanlage mit Brennwertkessel und Hocheffizienzpumpen eingebaut werden. Dasselbe ist für die Sporthallen in Rohden und Fischbeck geplant. Mit dem Einbau einer neuen LED-Beleuchtung in den Gruppenräumen und Fluren soll die Umweltbilanz des Kindergartens in Fischbeck verbessert werden. Für alle geplanten Maßnahmen hat die Verwaltung bereits eine grobe Kostenschätzung angestellt. Hiernach kann der Haushaltsansatz voraussichtlich eingehalten werden. Im weiteren Verfahren werden nun Angebote eingeholt, bevor die politischen Gremien eine endgültige Entscheidung über die energetischen Modernisierungsmaßnahmen treffen werden.



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