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Ortsratmitglied bezweifelt, dass die Leistungen für die Unterhaltung überhaupt erbracht wurden

Der Spielplatz in Bensen wird abgebaut

Bensen (doro). Der Kinderspielplatz in der Bennostraße in Bensen kann man wohl getrost als Vollwaise bezeichnen – nur fehlen ihm nicht die Eltern, sondern die Kinder. Und das schon seit Langem. Gegen den Vorschlag der Verwaltung, den Spielplatz zu schließen, um Kosten einzusparen, hatten auch die Mitglieder des Ortsrates Bensen nichts einzuwenden. Wie die Kosten von 700 Euro zustande kommen, die bei Schließung eingespart werden sollen, wollte Norbert Beine (SPD) allerdings nicht in den Kopf.

veröffentlicht am 28.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 10.11.2016 um 11:21 Uhr

Bürgermeister Harald Krüger ehrt Wilhelm Hachmeister nachträglic
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„Den Spielplatz brauchen wir nicht, aber bei dieser Rechnung fühle ich mich verarscht“, wetterte Beine. So bezweifelte er, dass die Geräte des Spielplatzes 15-Mal im Jahr auf Sicherheit geprüft werden und auch, dass neun Mal gemäht werde.

Ortsbürgermeister Heinz Beißner versuchte den Wind aus den Segeln zu nehmen: „Die Aufstellung ist der Idealfall.“ Bürgermeister Harald Krüger wollte die Andeutung, dass hier von der Verwaltung Kosten für Leistungen eingespart würden, die gar nicht in dem Maß erbracht worden seien, so nicht stehen lassen. „Da stehe ich vor den Mitarbeitern der Verwaltung“, betonte Krüger, sicherte aber zu, die Zahlen zu überprüfen.

Wilhelm Hachmeister für Engagement geehrt

Dass öffentliche Gelder verschwendet werden, konnte auch bei der Entfernung einer alten Pappel am Spielplatz nicht bestätigt werden. Bei dem 50 Jahre alten Baum war mithilfe eines Hubwagens zunächst aufwendig Totholz entfernt worden, bevor er endgültig der Motorsäge zum Opfer fiel. „Die Schäden sind erst beim Ausästen sichtbar geworden“, erläuterte Heinz Beißner den Prozess, der einigen Ortsratsmitgliedern unverständlich erschien.

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Für den Höfinger Wilhelm Hachmeister stand während der Ortsratssitzung ein ganz anderes Ereignis im Mittelpunkt: Weil Hachmeister bei der offiziellen Ehrung für „Bürgerschaftliches Engagement“ erkrankt war, holte Bürgermeister Krüger die Ehrung im Dorfgemeinschaftshaus Bensen nach.

Er lobte Hachmeisters Engagement bei der Erstellung des Höfinger Dorfgemeinschaftshauses, das am 18. Oktober letzten Jahres eingeweiht wurde. Viele Freiwillige seien dabei gewesen, doch das Bestreben des ehemaligen Ingenieurs, das Vorhaben auf die Zielgerade zu bringen, rage deutlich hervor. „Die reibungslose Bauleitung ist vor allem dem motivierten Eigenleisters Wilhelm Hachmeister zu verdanken“, lobte Bürgermeister Harald Krüger anerkennend.

Der Kinderspielplatz in Bensen ist verwaist, er wird nicht mehr genutzt.

Foto: gro



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