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Landesstraßenbehörde stellt Bürgern Entwurf vor / Neue Führung des Rad- und Gehwegs

Der Plan für die Brücke steht

Fuhlen. Die neue Brücke kommt. Das ist die wichtigste und am leichtesten verständliche Nachricht, die die Landesstraßenbehörde interessierten Bürgern am Montagabend im Wirtshaus Bücher in Fuhlen mitteilte. Wie es rund um das neue Bauwerk mit Rad- und Gehweg, neuen und alten Grünflächen, Fußgängertreppe und Landesstraße genau aussehen wird, war hingegen selbst für die Einheimischen unter den rund 50 Zuhörern anhand der eher für Fachpublikum als für Laien geeigneten Planzeichnungen nicht leicht nachzuvollziehen. Fakt ist jedoch laut der Landesbehörde: Die neue Brücke wird sich optisch kaum von der alten Stabbogenbrücke unterscheiden.

veröffentlicht am 04.06.2013 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 19:41 Uhr

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Autor:

Catherine Holdefehr
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Seit 60 Jahren steht die „alte“ Weserbrücke, die Hessisch Oldendorf mit Fuhlen verbindet, und die Zeit hat ihre Spuren hinterlassen. Die Brücke ist marode wegen der beim Brückenbau Anfang der 1950er Jahre verwendeten Baustoffe, die heute nicht mehr den Anforderungen entsprechen (wir berichteten). Schon 2011 war mit ersten Vermessungen und Grundplänen begonnen worden, nachdem im vergangenen Jahr Träger öffentlicher Belange wie Naturschutz- oder Wasserbehörde beteiligt worden waren, wurde nun der erste Vorentwurf der Öffentlichkeit vorgestellt, 2015 (vermutlich erst Ende des Jahres) soll dann mit dem Bau begonnen werden. Auch während der Bauarbeiten soll die alte Brücke geöffnet bleiben, sodass keine Behelfsbrücke notwendig ist.

Das neue Bauwerk wird parallel zum alten, sieben Meter versetzt stromaufwärts errichtet werden. Damit vergrößert sich auch der Abstand der Brücke zu den Häusern in Fuhlen, sodass keine Lärmschutzmaßnahmen vonnöten seien, sagt Helmut Meyer, Sachgebietsleiter der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und verkehr, Geschäftsbereich Hameln.

Für die Autofahrer wird sich kaum etwas ändern: Zwar muss ein circa 900 Meter langes Stück der Landesstraße zwischen dem Fuhlener Kreisel und der Einmündung des Wirtschaftsweges auf der Hessisch Oldendorfer Seite angepackt werden, um auf die neue Brücke hinaufzuführen, doch die Fahrbahnbreite bleibt mit 6,50 Metern erhalten, auf der Brücke ist mit einer Fahrbahnbreite von 7,60 Metern mehr Platz als zuvor. Radfahrer und Fußgänger bekommen mehr Platz und zugleich mehr Sicherheit: Entsprachen sowohl die Breite der Wege als auch die Höhe des Geländers bislang nicht der Norm, soll dann alles vorgabengerecht hergerichtet werden. Dabei wird jedoch nur noch auf einer Seite (Oberstrom, auf der von Fuhlen abgewandten Seite) ein gemeinsamer Fuß- und Gehweg entlanggeführt werden. Wer nach Fuhlen abbiegen möchte, wird dann unter der Brücke entlanggeführt, sodass nicht mehr wie bislang die Landesstraße überquert werden muss. Für Fußgänger soll ein direkter Weg über eine Treppe runter Richtung Fährloch ermöglicht werden.

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  • Seitenansicht und Draufsicht auf die neue Brücke nach den Plänen der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Quelle: Landesbehörde für Straßenbau

Steht die neue Brücke erst mal, soll das alte Bauwerk zurückgebaut und das Gebiet neu mit Bäumen und Gehölzen begrünt werden. Rund 1,4 Hektar Grün müssen als Ausgleichsflächen geschaffen werden. Rund 7,5 Millionen soll der Bau nach derzeitigem Stand kosten.

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