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Um viele Gräber auf dem alten Friedhof kümmert sich niemand / Zwei, die es möchten, dürfen offiziell nicht

Denkmäler, die sich selbst überlassen bleiben

Hessisch Oldendorf (ah). Seit 2009 leben Bernard G. und Martin G. in Hessisch Oldendorf. Die Geschichte ihres 1650 erbauten Hauses und die Menschen, die darin wohnten, lenkt ihr Interesse auf die Entwicklung der Stadt. Sie besorgen sich Literatur über die Stadt, einer ihrer ersten Spaziergänge führt sie auf den jüdischen Friedhof. Später geraten sie auf den alten Friedhof, dessen ältestes Grab, das der Familie Baxmann, von 1739 stammt. Der Friedhof habe einen wundervollen alten Baumbestand und sei eine Oase für Wildvögel, schwärmen Bernard G. und Martin G. „Aber dort sind einige Gräber kaum mehr auszumachen, weil sie von Efeu überwuchert sind“, stellen sie überrascht fest. „Dabei erzählen uns die Grabstätten viel über unsere Vergangenheit, etwa über lange Winter mit vielen Toten.“ „Einen Friedhof am Eingangstor der Stadt so verfallen zu lassen, ist unwürdig“, erklärt auch Buchhändler Bernd Stegemann, der sich wie kaum ein anderer mit der Stadtgeschichte beschäftigt und auskennt.

veröffentlicht am 24.11.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 06:21 Uhr

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