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Projektgruppe des Rats unterstützt Breitbandausbau

Daten-Turbo dank moderner Kupferleitungen

Hessisch Oldendorf. „Nicht nur die Jugendlichen bei uns möchten endlich ruckelfreie Videos im Internet sehen können, vor allem für die mittelständische, exportorientierte Industrie ist die Bereitstellung eines flächendeckenden Breitbandangebotes ein entscheidender Standortvorteil“, stellt Jost Beckmann, Mitglied der Projektgruppe aus SPD und Bündnis 90/Die Grünen, fest. Mit Spannung warten er und seine Mitstreiter der Gruppe „Breitbandversorgung“ deshalb auf die Ergebnisse der „Machbarkeitsstudie“ des Landkreises. Die erfasst momentan den Ist-Zustand der Internet-Versorgung und soll im Januar schließlich veröffentlicht werden.

veröffentlicht am 11.11.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 11:21 Uhr

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Autor:

von Ernst August Wolf
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Die Projektgruppe wurde von der SPD-Fraktion im Stadtrat gegründet, um den Breitbandausbau zu begleiten. Sie besteht aus den Ratsmitgliedern Waltraut Ahrens und dem Vorsitzenden des Planungsausschusses, Jost Beckmann. Ergänzt wird sie durch die Bürger Wiebke Binder und Sven Sattler, die als externe Fraktionsmitglieder aufgenommen wurden, um sachkundige Unterstützung zu geben.

„Es ist uns klar, dass wir auch eigenes Geld in die Hand nehmen müssen, um eine mögliche Wirtschaftlichkeitslücke schließen zu können“, so Waltraut Ahrens. Deshalb sollen erst einmal provisorisch 100 000 Euro in den Haushalt eingestellt werden. „Das kann aber nur ein erster Schritt sein“, kündigte Beckmann an.

Das Ziel: Die Verbesserung der Breitbandversorgung soll die Geschwindigkeit beim Hoch- und Herunterladen mindestens verdoppeln. „Wir streben eine Grundversorgung mit mindestens 50 Megasamples pro Sekunde an“, so Sven Sattler. Die derzeitige Versorgung läge in der Stadt bei etwa 25, in Randgebieten bei 2 Megabite pro Sekunde. Möglich soll diese Geschwindigkeitssteigerung durch das sogenannte „Vectoring“ werden, einer Art Daten-Turbo für die Kupferleitungen. Dabei werden elektromagnetische Störungen zwischen den Leitungen, die vom Verteilerkasten im Ort zum Router in der Wohnung des Kunden bestehen, beseitigt.

„In Barksen, Rohdental und kleineren Orten läuft funkmäßig gar nichts. Die derzeitige Versorgung per Funk ist nur ein Notnagel“, so Beckmann, der wie seine Projektgruppen-Mitglieder für einen flächendeckenden Ausbau mit Glasfaserkabel eintritt.

EU, Bund und Land fördern den Glasfaserausbau. Die Telekom plant, bis Ende 2016 die Zahl der VDSL-Anschlüsse auf 24 Millionen zu verdoppeln. Die Kommune könne bereits jetzt mit der Einrichtung von Leerrohren bei Wegebaumaßnahmen und der Erschließung von Neubaugebieten vorbereitende Maßnahmen treffen, fordert die Projektgruppe. Hinsichtlich der zum Abfedern von Kofinanzierungen bereitgestellten Mittel hoffen die Breitbandförderer auf breite Zustimmung und aktive Unterstützung im Rat.



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