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Willi Müller erinnert sich anhand eines Tagebuches an die Schrecken des Zweiten Weltkriegs

„Das Schlimmste, das ich je gesehen habe“

Hessisch Oldendorf. „Heute Morgen beeindruckt mich nachhaltig eines der grausamsten Bilder durch Kriegseinwirkung vernichteter Menschen. Im Morgennebel haben sich die Russen wiederum bis kurz vor unsere Stellungen herangearbeitet. Durch eigene Panzer und Schützenpanzerwagen wurden sie aus der Flanke überrollt und fast völlig niedergemacht“, schreibt Oberleutnant Krüger im November 1943 in sein Kriegstagebuch. Im Dezember fügt er, infolge einer Schussverletzung von seiner Truppe getrennt, hinzu: „Wo seid ihr geblieben? Du im Nahkampf bewährter Unteroffizier Prischl, unser Hornist von Swinarki und du, Gefreiter Samek, der du alle Straßen mit mir gegangen bist? Wo habt ihr Letzten meiner alten zweiten Schwadron euer Grab gefunden?“

veröffentlicht am 13.11.2013 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 09:41 Uhr

Autor:

VON ANNETTE HENSEL


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