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Neues Feuerwehrhaus in Lachem eingeweiht

„Das macht Euch so schnell keiner nach“

LACHEM. In Eigenleistung hat die Freiwillige Feuerwehr Lachem ihr neues Feuerwehrhaus gebaut. Am Freitag wurde es in großem Rahmen mit einem Spanferkelessen eingeweiht.

veröffentlicht am 17.11.2017 um 18:02 Uhr

Bürgermeister Harald Krüger und Ortsbrandmeister Willibald Piegsa begüßten die Gäste der Einweihungsfeier.
Joachim Zieseniß

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Joachim Zieseniß Reporter Bodenwerder zur Autorenseite
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Die Pläne für ein neues Domizil der Feuerwehr lagen schon länger vor. Seit 2014 standen 60 000 Euro für das Feuerwehrhaus im Haushalt, die immer wieder übertragen wurden. .Bei Ortsbesichtigungen durch die Stadt Hessisch Oldendorf und dem Ortsrat wurde klar, dass die vormals genutzte Doppelgarage für das Tragkraftspritzenfahrzeug nicht den heutigen sicherheitstechnischen Anforderungen entsprach. Die genutzte Doppelgarage war zudem nicht ausbaufähig. Ein neues Feuerwehrhaus war deshalb gefragt. Im Vorfeld der Planung für das neue Gebäude wurden durch die Verwaltung gemeinsam mit der Feuerwehr verschiedene Standorte in Lachem überprüft. Der nunmehr gewählte Standort weist die meisten Vorteile auf, insbesondere auch durch die Bündelung der Aktivitäten des Sportvereins und der Feuerwehr.

Bei der gestrigen Einweihung dankte Willibald Piegsa, Ortsbrandmeister in Lachem, nach seiner Begrüßung von Vertretern aus Politik und Verwaltung, von Vereinen, Firmen und Wehren, seinem Feuerwehr-Bautrupp, der das neue Feuerwehr-Domizil in 4888 neben dem Feuerwehrdienst geleisteten ehrenamtlichen Arbeitsstunden aus dem Boden gestampft hat; so war mit dem vorgegebenen Budget von 100 000 Euro auszukommen. Hessisch Oldendorfs Bürgermeister Harald Krüger hatte für seine Eröffnungsrede ausgerechnet, dass die Männer der Wehr so rund 150 000 Euro als Eigenleistung ins neue Feuerwehrhaus gesteckt haben. „Das macht Euch so schnell keiner nach“, lobte Krüger und stellte fest, das so etwas auch nur in einer funktionierenden Dorfgemeinschaft möglich sei. Denn, so hatte Piegsa bereits zuvor berichtet, hätten sich immer wieder auch freiwillige Helfer, Spender und Unterstützer spontan eingebracht. So war es möglich, dass die Arbeiten am neuen Feuerwehrhaus – am 7. Februar des Jahres war Baubeginn – schon an 16. November beendet werden konnten. Piegsa sprach von 350 Kisten Bier, die hierfür erforderlich waren

Zusammen mit dem neuen Feuerwehrhaus hat Lachem übrigens auch eine neue Straße bekommen: Der Feldweg am Ende der Ortsdurchfahrt heißt jetzt als Adresse des neuen Gebäudes „Kreuzacker“.

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