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Warum auch für Kirchen Internet so wichtig ist

Das Kreuz mit dem Netz

Fischbeck. Wie internetbewandert muss eine Kirche heutzutage sein? „Das Internet ist wichtig, damit wir jede Generation abholen“, erklärt Marit Mundt, die in Apelern ehrenamtlich die Kirchen-Website pflegt. „Wenn man die aktuell halten will, muss man sich aber mindestens einmal pro Woche dransetzen“, betont Siegfried Triebold, Kirchenvorsteher in Weibeck-Krückeberg. „Und man muss viel Zeit investieren, damit alles so klappt, wie man es haben will“, ergänzt die Fuhler Pfarramtssekretärin Christel Depping.

veröffentlicht am 25.02.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 03:41 Uhr

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Autor:

VON ANNETTE HENSEL
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„Manchmal sitze ich sogar nachts an der Website – das ist schon sehr anstrengend, vor allem wenn man zu Hause keinen neuen Computer hat“, gesteht Kirchenvorsteherin Christel Struckmann aus Krankenhagen und fügt hinzu: „Um diese Aufgabe reißt sich wirklich niemand.“

„Für mich ist es selbstverständlich, dass Kirche das Medium Internet nutzt, um Menschen auf ihre Angebote im Bereich der Verkündigung, Musik und Lebenshilfe hinzuweisen“, erklärt Pastor Falk Nisch, Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenkreis Grafschaft Schaumburg. Er weiß, dass gerade vor Festen wie Ostern die Seiten der Kirchengemeinden aufgerufen werden und sich viele über die Website auf Tauf- oder Traugespräche vorbereiten. „Da es bei Kirche um Kommunikation mit Menschen und die Weitergabe der Botschaft von Gott geht, muss sie aktuell angesagte Medien nutzen und darin bewandert sein“, sagt Nisch. „Für vieles könnten die Kommunikationsplattformen des Internets effektiver genutzt werden – so wenig sie auch erlebte Gemeinschaft ersetzen können“, ergänzt Fischbecks Pastor Matthias Voigt.

Für die Kirchengemeinden ist es eine Herausforderung, sich online zeitgemäß und ansprechend zu präsentieren – und: je komplizierter die Gestaltung, desto aufwendiger das Erstellen der Website. Um die dafür Verantwortlichen auf den neuesten Stand zu bringen und all ihre Fragen zu klären, organisiert Nisch regelmäßig im Kirchenkreis Fortbildungen – zuletzt in Fischbeck. Angeleitet von Ute Diederichs, ermöglicht ein sogenanntes Content Management System auch technisch nicht so versierten Haupt- und Ehrenamtlichen, Inhalt, Design und Struktur einer Website getrennt zu bearbeiten.

„Auf diese Weise stellen wir unsere Gemeinde dar und setzen den Gemeindebrief in Szene. Da er nur alle vier Monate erscheint, können wir auf der Website aktuelle Informationen sowie Fotos, die für Nachhaltigkeit sorgen, häppchenweise ergänzen“, erzählt Andrea Köbbe, Organistin und Website-Verantwortliche in Beckedorf. „Das Internet ist ein schönes, lebendes Medium, mit dem wir kreativ arbeiten können.“

„Ohne so eine Fortbildung wäre die Pflege der Website aber ganz schön schwer“, sind sich alle 15 Teilnehmer einig. Am Samstag lernen sie, auf ihrer Website eine Überschrift und News-Kacheln mit aktuellen Terminen zu erstellen, die mit der Kirchenkreis-Seite verlinkt werden können.

Um die Pflege der Website reißt sich niemand: Pfarramtssekretärinnen, Pastoren, Kirchenvorsteher und andere Ehrenamtliche lassen sich von Ute Diederichs beraten.



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