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Unterkunft für Vereine

Das Gerüst steht: Arbeiten am Stadthaus beginnen

HESSISCH OLDENDORF. Das Baugerüst steht vor dem ehemaligen Lagerhaus der Familie Pörtner an der Weserstraße, das die Stadt erworben hat. „Aufträge sind vergeben, der Bau beginnt“, sagt Bürgermeister Harald Krüger. Ins Stadthaus sollen Vereine und auch die Bücherei einziehen.

veröffentlicht am 14.06.2019 um 16:42 Uhr
aktualisiert am 14.06.2019 um 20:20 Uhr

Alles startklar für die beginnenden Arbeiten im ehemaligen Lagerhaus der Familie Pörtner an der Weserstraße. Foto: pj

Autor:

PETER JAHN
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Bis zum Frühjahr 2020 soll das Projekt abgeschlossen sein. Die Kosten für das multifunktionale Stadthaus sind mit 1,1 Millionen Euro veranschlagt.

Heiko Wiebusch, Amtsleiter im Hessisch Oldendorfer Rathaus, hat das Projekt entwickelt, die Projektleitung liegt bei Martina Kexel. Im Stadthaus wird Platz für die Vereine aus der Kernstadt geschaffen. Hier sollen sich ihre Mitglieder treffen können, Versammlungen und Besprechungen durchgeführt werden. Dafür sind Räume im Parterre und im ersten Obergeschoss vorgesehen. Auch die Bücherei zieht im ersten Stockwerk ein. Dort können Bücher ausgeliehen, aber auch ein Leseraum genutzt werden.

Damit alles barrierefrei zu erreichen ist, wird neben der neuen Treppe auch ein Fahrstuhl eingebaut. Im Erdgeschoss finden die Besucher des Stadthauses neben dem Raum für die Vereine Platz für kleinere Veranstaltungen, sanitäre Einrichtungen und eine Küche. „Das Rustikale des ehemaligen Lagerhauses wollen wir erhalten“, erklärt Krüger. So bleibt der Ziegelfußboden im Erdgeschoss. Um Sicherheit auch im Obergeschoss zu gewährleisten, entsteht an der Rückfront eine Fluchttreppe.

Was die Kosten anbelangt, kann die Stadt mit einem Zuschuss in Höhe von 500 000 Euro von der EU und einer Förderung von 170 000 Euro durch das Land Niedersachsen rechnen. Bei der Gestaltung der Vereinsräume sollen die Vorstände mitreden. „Wir werden auf die Vereine zugehen und gemeinsam planen“, verspricht das Stadtoberhaupt. Ihm und dem Projektentwickler Wiebusch kommt es darauf an, dass das Stadthaus auch zu einer sozialen Einrichtung für die Stadtbewohner wird.

Zum Gesamtkonzept für das Stadthaus gehört auch, die Sozialarbeit auszubauen, ist ein Antrag auf Beschäftigung eines Quartiermanagers gestellt. Noch liegt keine Bewilligung vor, doch im Rathaus ist man zuversichtlich, dass es klappt und damit wie in größeren Städten Streetwork geleistet werden kann.



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