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Feuerflug und Ladypower

Das „CulturfestHO“ lockt mit vielen Attraktionen

HESSISCH OLDENDORF. Im Jahr des zwanzigsten Bestehens des Culturvereins Hessisch Oldendorfbedeutet das morgen bevorstehende „CulturfestHO“ – gemeinsam vorbereitet vom Culturverein und der Stadtverwaltung – einen weiteren neuen Weg, den der Verein jetzt einschlägt.

veröffentlicht am 14.09.2017 um 19:55 Uhr

Präsentiert gemeinsam mit der Stadtverwaltung ein fast (cultur-)oscarreifes Programm: Barbara Jahn-Deterding, Vorsitzende des Culturvereins Hessisch Oldendorf. Foto: boh
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Autor

Stefan Bohrer Reporter
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Gefeiert wird rund um und im Kultourismusforum. Mehrere unterschiedliche Genres sollen alle Sinnesreize an einem Abend bedienen und sind damit fast (cultur-)oscarreif, weil es das in dieser Form bisher nicht gab: das Saxofonquartett „Sistergold“ als geballte Ladypower tritt jeweils um 19 Uhr und um 21 Uhr auf. Ein außergewöhnliches Spektakel bietet „Klirr de luxe“ mit ihrer Jonglage jeweils um 19.45 Uhr und um 21.30 Uhr sowie die Gypsy-Swing-Band, die ab 20 Uhr mit Klassikern der letzten einhundert Jahre den Saal zum Kochen bringen möchte. Abgerundet wird das „CulturfestHO“ mit Sambaklängen um 22 Uhr von Samba na Beira do Rio sowie einem „Feuerkunstspektakel“ der Formation Feuerflut eine halbe Stunde später. Für den gesamten Abend gilt freier Eintritt, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. „Und das Schöne dabei ist, auch bei schlechtem Wetter findet das Event statt. Wir haben ja schließlich das Kultourismusforum“, ergänzt Barbara Jahn-Deterding.

Dass Kultur auch mit „C“ geschrieben werden kann, liegt nicht etwa daran, dass ein Anglizismus verwendet wird. Vielmehr, dass der Culturverein schon rein vom Namen her vor 20 Jahren einen etwas anderen Weg einschlagen wollte. Ursprünglich gegründet wurde der Verein zu dem Zweck, die Geschichte des Baxmanns als Theaterstück ähnlich der Rattenfängerspiele auf die Bühnenbretter zu bringen. „Leider blieb die erhoffte Resonanz aus“, sagt Vereinsvorsitzende Barbara Jahn-Deterding. Dann wurden neue und vor allem breiter gefächerte Wege beschritten. Einer dieser Wege war das Engagement der Bielefelder Compagnie Charivari. „Ein Erfolgsrezept, dass dem Verein seit 1999 stets ein volles Haus – respektive einen vollen Garten am Münchhausenschloss – garantiert“, so die Vorsitzende. Ebenfalls als Erfolg wertet der Verein das alle zwei Jahre stattfindende Event „Kunst im Weg“, die Lesungen der Literaturschmiede, ausgewählte Kinofilme und vor allem das abwechselungsreiche Programm, dass Jahr für Jahr im Kultourimusforum präsentiert wird. „Sowohl der Culturverein als auch das Werkhaus sind der Politik und der Stadtverwaltung unendlich dankbar dafür, dass vor zehn Jahren dieser neue Veranstaltungsort gebaut wurde. Beide Vereine fühlen sich darin mehr als heimisch“, erklärt Barbara Jahn-Deterding und fügt an, dass das Konzept des Baues sich nach wie vor für eine unglaubliche Vielfalt von Veranstaltungen anbietet. Nicht zuletzt überregional bekannte Künstler treten gern den Weg ins Weserbergland an, weil sie das besondere Flair des Kultourismusforums genießen.

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