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Dorferneuerung: Neues Geländer am Bachlauf in Fischbeck gesetzt

„Darauf warten wir schon Jahrzehnte“

Fischbeck. „Dieser Platz hat jetzt richtig Stil bekommen, er wirkt aufgeräumt und übersichtlich“, freut sich Elvira Sommermeier. Gemeinsam mit einigen anderen Mitgliedern des Arbeitskreises Dorferneuerung Fischbeck ist sie zum Dorfgemeinschaftsplatz am Nährenbach gekommen.

veröffentlicht am 16.04.2015 um 20:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 01:41 Uhr

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Autor:

Barbara Jahn-Deterding
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Sie wollen das neue Geländer am Bachlauf in Augenschein nehmen, das von Mitarbeitern der Firma Brase aus Petershagen montiert wird. „Endlich ist es soweit, darauf warten wir schon Jahrzehnte“, sagt Friedrich-Wilhelm Bredemeier unter zustimmendem Nicken der anderen Arbeitskreismitglieder. „Das neue Geländer ist in Farb- und Formgebung so mehrheitlich im Arbeitskreis beschlossen worden“, erklärt Martina Kexel, Projektleiterin der Dorferneuerung Fischbeck. Das alte gegenüber ist verbeult, stellenweise verrostet und zum großen Teil mit einem grünen Film belegt.

Kexel zeigt sich sehr zufrieden mit dem Fortschritt der dritten Maßnahme im Rahmen der Dorferneuerung, die die Umgestaltung des Platzes einschließlich des Straßenzuges „Am Nährenbach“ beinhaltet. „Wir haben im Herbst vergangenen Jahres mit der Maßnahme begonnen und werden sie in diesen Tagen mit der Montage des Brückengeländers beenden“, sagt sie.

Die Stadtplanerin der Hessisch Oldendorfer Verwaltung sieht in dem neugestalteten Platz das „Resultat eines kreativen Sparprozesses“. Sie sagt: „Die Mitglieder des Arbeitskreises waren unglaublich flexibel und engagiert, denn der ursprüngliche Plan musste aufgrund der städtischen Haushaltslage deutlich abgespeckt werden.“

Gemeinsam mit dem Fischbecker Architekten Michael Wunder habe man im Arbeitskreis Kompromisse erarbeitet. Beispielsweise sei auf teures Granitpflaster zugunsten einer wassergebundenen Straßendecke aus Splitt verzichtet worden. „Die Kosten der Umgestaltung des Platzes, des Geländers und des Straßenzuges werden nicht auf die Solidargemeinschaft der Anwohner umgelegt. Die Mittel für diese Maßnahmen in Höhe von 215 000 Euro kommen zu 50 Prozent aus dem städtischen Haushalt, die anderen 50 Prozent werden von der Europäischen Union kofinanziert“, führt Martina Kexel aus.

Für die Dorferneuerung in Fisxchebck war im Sommer 2010 der Förderrahmen für öffentliche Maßnahmen auf rund eine Millionen Euro festgeschrieben worden. „Bis Ende 2018 müssen alle Maßnahmen erledigt sein, wir wollen 2016/2017 die Umgestaltung der Stiftstraße in Angriff nehmen“, sagt Kexel. Doch erst einmal werden die Fischbecker auf dem neugestalteten Dorfplatz beim Aufstellen des Maibaums am 30. April ausgiebig feiern. „Der Platz ist nicht nur schöner geworden, durch die nun festinstallierten Wasser- und Stromanschlüsse sind solche Veranstaltungen jetzt auch wesentlich einfacher durchzuführen“, lobt Fischbecks Ortsbürgermeister Horst Jeske.

Die Männer im Blaumann, Marcus Schering und Dirk Wüstenfeld, klotzen, die Mitglieder des Arbeitskreises kleckern. Sie schauen sich die Fortschritte der Dorferneuerung in Fischbeck an.bj



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