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Stadt plant, mobiles Notstromaggregat für den Notfall anzuschaffen

Damit im Rathaus nicht das Licht ausgeht

Hessisch Oldendorf. Plötzlich ist alles dunkel. Die Telefone stehen still, die Bildschirme sind schwarz. Nichts geht mehr. Bei einem kompletten Stromausfall in der Stadt Hessisch Oldendorf wäre derzeit auch die Verwaltung handlungsunfähig. Um für Krisenzeiten gerüstet zu sein, plant die Stadt, ein Notstromaggregat für das Rathaus anzuschaffen.

veröffentlicht am 15.06.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 19:21 Uhr

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Bislang gibt es keine Notversorgung für das Hauptverwaltungsgebäude. In den letzten Jahren habe man es versäumt, sich auf Gefahren vorzubereiten, so die Stadt. Die Devise sei gewesen: Es wird schon nichts passieren. Dass dem jedoch nicht so ist, sei nun durch Katastrophen im Aus- wie im Inland deutlich geworden. Durch die Auswirkungen sogenannter Großschadensereignisse wie mögliche Reaktorunfälle oder sonstige Industrieunfälle bestünde heute eine theoretische Gefahr für die Kommune, so Wolfgang Linde von der Verwaltung. Da die Stadt die Aufgabe habe, ihre Bevölkerung und die Sachwerte der Kommune so gut wie möglich vor Gefahren zu schützen, müsse sie vor allem in Krisensituationen handlungsfähig bleiben, so die Begründung der Stadt. Ganz praktisch geht es beispielsweise darum, schnell einen Überblick gewinnen zu können, wo wie viele Bürger leben, um schnell Kontakt aufzunehmen und eine mögliche Evakuierung organisieren zu können. Dafür müsste nicht der komplette Rathausbetrieb, sondern vor allem das Einwohnermeldeamt sowie die wichtigsten Computer und die Telefonanlage am Laufen gehalten werden. Rund 25 000 Euro soll ein entsprechendes Gerät kosten. Damit es auch für Feuerwehrschadensereignisse oder besondere große Veranstaltungen wie beispielsweise „Public Viewings“ genutzt werden kann, soll es mobil sein. Untergebracht würde es auf dem Bauhof.ch



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