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Leseclub hat seine Pforten geöffnet / Sprachbarrieren sollen aufgebrochen werden

Comics, Spiele und viele Schmöker

HESSISCH OLDENDORF. Drei Monate haben sie Tag für Tag das Hinterhaus im Werkhaus umgebaut, jetzt hat der Leseclub des Vereins für Kinder- und Jugendarbeit seine Pforten geöffnet. Comics, Spiele, Hip-Hop, Filme, Lesenächte und Renaturierung des angegliederten Gartens stehen für Kinder und Jugendliche auf dem Programm. „Lesen ist der Schlüssel zur Bildung“, sagt Vorsitzende Anke Franke, denn nur wer lesen kann, hat auch Chancen auf schulischen und beruflichen Erfolg. Aber auch Musik wirkt sich völkerverbindend aus. Bestes Beispiel ist das gemeinsam intonierte „Meister Jacob“ bei der Einweihungsfeier.

veröffentlicht am 05.06.2016 um 17:38 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 12:56 Uhr

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Autor:

von stefan Bohrer
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„Sprachbarrieren wollen wir nachhaltig aufbrechen“, sagen die beiden Vorsitzenden Christel Detmer und Anke Franke. Der Leseclub selbst richtet sich mit seinem Angebot sowohl an Menschen mit Migrationshintergrund als auch an deutsche Kinder. Entstanden ist in den Räumen der ehemaligen Malschule eine Möglichkeit, sich nachmittags mit Freunden zu treffen, sich auszutauschen und eben zu lesen. Unterstützt wird das Projekt durch das „Bündnis für Bildung – Kultur macht stark“ der Paritäten und des Bundesministerium für Forschung und Bildung. „Ein gutes Buch zur Hand zu nehmen und nicht nur auf dem Handy rum zu daddeln sollte wieder mehr Priorität genießen“, fordert Franke. Die neue Begegnungsstätte für Jedermann kann sich absolut sehen lassen. Neben gemütlichen Leseecken und einer feinen Auswahl an altersgerechter Literatur gibt es auch eine neu eingerichtete Küche, in der nach Herzenslust gekocht werden kann.

Gezielt sucht der Verein den Kontakt zu den ortsansässigen Schulen, den Kindergärten und vor allem der Stadtbücherei. Künftig soll es auch gemeinsame Projekte im Hinterhaus geben, denn das integrative und soziale Miteinander hat sich der Verein deutlich auf seine Fahnen geschrieben. Ein echter Hingucker neben den Innenräumen ist der angrenzende Garten. Bereits vor Eröffnung wurde gepflanzt, was das Zeug hält. „Unsere Tomaten stehen gut“, freut sich Christel Detmer. „Die Jugendlichen, mit denen ich begonnen habe, den Garten zu gestalten, haben neben Interesse vor allem Geschick bewiesen.“ Unterstützt wird der Verein bei der Begrünung und Anpflanzung von der Deutschen Umwelthilfe.

Geöffnet hat der Leseclub immer dienstags, mittwochs und freitags jeweils in der Zeit von 14 bis 17 Uhr.



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