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Grünes Licht für Wohnmobilstellplatz / Umsetzung wohl im Frühjahr

Café und Wellness am Kalkofen

Rohden (doro). Der Wohnmobilstellplatz im Ortsteil Rohden nimmt immer konkretere Formen an. Nachdem in der Ratssitzung einstimmig grünes Licht für die Änderung des Flächennutzungsplans und den Bebauungsplan gegeben worden war, steht der Realisierung durch den niederländischen Investor Louck Jansen fast nichts mehr im Wege. Wenn das Vorhaben vom Landkreis abgesegnet ist, könne man in die Objektplanung einsteigen, sagt Peter Flaspöhler vom gleichnamigen Planungsbüro. Ob man es schafft, die vier geplanten Mobilwohnheime mit angeschlossenem Bed & Breakfast-Angebot für Wanderer schon im Herbst aufzustellen, ist allerdings fraglich, doch spätestens im Frühjahr soll es soweit sein.

veröffentlicht am 29.06.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 15:41 Uhr

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Angestrebt ist eine „Topplatz-Klassifizierung“, in die Lage, Konzeption, Ausstattung, Freizeitwert und Service einfließen. Aktuell gibt es davon in ganz Deutschland 66 Plätze, unter anderem in Holzminden und am Steinhuder Meer. Um das zu erreichen, sind auch ein Café und ein kleiner Wellnessbereich geplant. Im Bereich der bestehenden Scheune könnten eine kleine Sauna und ein Solarium entstehen, möglicherweise auch ein Whirlpool. Das Café fände nach den derzeitigen Plänen im Baudenkmal Kalkofen Platz, Informationen zu Historie und ehemaliger Bedeutung des Bauwerks inklusive. Als Wohnhaus soll der Kalkofen weitergenutzt werden. Im ehemaligen Kalkofen wurde der im Nachbardorf gebrochene Oolith zu Düngekalk für die Landwirtschaft gebrannt. Der Ofen wurde um 1930 erbaut und bis 1970 betrieben. Der alte Industriestandort besteht aus denkmalgeschützten Gebäuden mit Ofen, Aufladerampe, prägnantem Schornstein, kleinem Pförtnerhäuschen, einem Backsteingebäude mit Walmdach sowie einem Holzschuppen neueren Datums. Von 1993 bis 1995 wurde das Anwesen fachgerecht und mit Unterstützung des Denkmalschutzes restauriert und zu einem Denkmal mit Wohnhaus umgebaut. Da das Plangebiet nicht direkt an die Bebauung grenzt, habe es für die Rohdener optisch nur eine untergeordnete Bedeutung. Für Erholungssuchende ist es aber sicher ein reizvoller Zielpunkt, da das Gebäude, die alten Obstbäume und die Freifläche ansprechend sind.

Die Planung des Bereichs soll das touristische Angebot im Stadtgebiet verbessern. Bis nach Hessisch Oldendorf sind es mit dem Rad gerade mal zwei Kilometer, ins Waldbad Rohden ist es auch nicht weiter: Und was den Blick von der leicht exponierten Lage im Wesertal, auf die bewaldeten Hügel des Wesergebirges und über Rohden und Segelhorst betrifft: Den reizvollen Übergängen der Weserberge mit ihren bewaldeten Höhen in die grünen Täler kann man sich kaum entziehen.



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