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Schulzentrum soll multifunktional sein

Butte verspricht 10 Millionen Euro für Schulstandort

Hessisch Oldendorf (ah/doro). Landrat Rüdiger Butte war ein gern gesehener Gast beim ersten Hessisch Oldendorfer Stadtgespräch, denn er überbrachte frohe Kunde: Insgesamt 10 Millionen Euro sollen in das Schulzentrum Hessisch Oldendorf investiert werden. Die Finanzierung basiere auf Mitteln aus dem Konjunkturpaket II und Geldern des Landkreises, so Butte. Ob die Baumaßnahme auf herkömmlichen Weg oder mittels PPP-Modell umgesetzt wird, stehe noch nicht fest, erläutert der Landrat. Darüber berate der Kreisschulausschuss am 19. Mai.

veröffentlicht am 11.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 10.11.2016 um 12:21 Uhr

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„Diese Schule muss multifunktional organisiert sein“, sagte Bürgermeister Harald Krüger über die Investition. Soll heißen: Das Gebäude muss baulich so organisiert sein, dass in Zukunft auch ein Gesamtschulkonzept greifen könne.

Auch ansonsten herrschte eitel Sonnenschein bei der Premiere des Stadtgespräches mit Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Vereinen. Nicht nur die Sonne zeigte sich von ihrer besten Seite, auch Bürgermeister Harald Krüger strahlte, verteilte Rosen an die Damen zum Muttertag und vermied es, das „K-Wort mit den fünf Buchstaben“ (Krise) zu erwähnen. „In Hessisch Oldendorf ist eine Menge los“, erklärte er und verwies auf die Erfolge im Bereich Tourismus und Kultur und den Ausbau der Sozialeinrichtungen.

Für ihr bürgerschaftliches Engagement, das „gesellschaftlich unverzichtbar“ sei, zeichnete Harald Krüger acht Menschen aus, die seit Jahrzehnten ehrenamtlich dort mit anpacken, wo es notwendig ist: Klaus Breitkopf aus Großenwieden, Walter Eikmeier aus Hessisch Oldendorf, Wilhelm Hachmeister aus Höfingen, Heinrich Heinecker aus Hemeringen, Wilhelm Henke aus Segelhorst, Manfred Jandt aus Fischbeck, Franz Wilpert aus Barksen und Andreas Meier aus Rumbeck.

Diese Bürger wurden für ehrenamtliches Engagement geehrt.

In lockerer Atmosphäre redeten die Gäste im Innenhof des Rathauses anschließend über Friedhofsgebühren, Spielplätze, Kinderarmut, ein Radweg zwischen Heßlingen und Rumbeck und andere Themen. Markus Bode, stellvertretender Kinderbürgermeister und jüngster Teilnehmer der Veranstaltung, redete an den Tischen mit Mesut Özdemir, Vorstandsmitglied der türkisch-islamischen Gemeinde; beide fühlten sich sichtlich wohl. Die Möglichkeit, sich beim Stadtgespräch kennenzulernen und zu vernetzen, kam an. Das Stadtoberhaupt kündigte an: „Anstelle des Neujahrsempfangs werden wir auch 2010 wieder zum Stadtgespräch einladen.“ In Absprache mit den Ortsbürgermeistern werden dann Frauen mit ihrem bürgerschaftlichen Engagement in den Vordergrund treten, versprach er.

Bürgermeister Harald Krüger im Gespräch mit Gästen des ersten Hessisch Oldendorfer Stadtgesprächs.

Fotos: ah



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