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Nächster Schritt ist die Gründung eines Vereins

Bürgerbus-Fahrer gefunden

HESSISCH OLDENDORF. Das Projekt Bürgerbus in Hessisch Oldendorf wird immer konkreter: Vier Fahrer haben sich jetzt dafür gemeldet, die eine entsprechende Schulung erhalten werden.

veröffentlicht am 02.05.2018 um 12:39 Uhr
aktualisiert am 02.05.2018 um 19:00 Uhr

Coppenbrügge hat ihn seit mehreren Jahren, Hessisch Oldendorf soll ihn nächstes Jahr bekommen: einen Bürgerbus. Foto: Sto

Autor:

PETER JAHN
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Es sind nicht viele der Einladung gefolgt, als es am Dienstagabend um den Bürgerbus ging. Doch Günter Kuhnert, Ratsherr von Bündnis 90/Die Grünen, die sich dafür starkmachen, ist zuversichtlich, dass das Projekt erfolgreich werden kann. „Es waren immerhin vier Personen dabei, die als Fahrer mitmachen wollen“, sagt er. Dass nur wenige gekommen sind, erklärt er damit: „Der Termin war recht ungünstig, gleichzeitig liefen mehrere andere Veranstaltungen, an denen am Bürgerbus Interessierte teilnahmen.“

Auch in Hessisch Oldendorf soll ein Bürgerbus das Angebot des öffentlichen Personennahverkehrs ergänzen. Bürgerbusse mit ehrenamtlichen Fahrern sollen als kostengünstige Alternative im ländlichen Raum auf wenig frequentierten Strecken das Nahverkehrsangebot ergänzen. Über eine mögliche Route, die der Bürgerbus fahren soll, ist am Dienstagabend gesprochen worden. Vor allem gehe es um die Anbindung des Südweserbereichs und der Sünteldörfer sowie der Orte bis hinauf ins Bergdorf Langenfeld an die Kernstadt. Arztbesuche und am Freitag die Fahrt zum Wochenmarkt sollen für die Menschen möglich gemacht werden, die nicht im Besitz eines Führerscheins oder eines Autos sind.

Wichtige Voraussetzung, damit der Bürgerbus rollen kann, ist die Gründung eines Vereins, „damit wir gezielter auftreten können“. Zwei mögliche Termine sind am Dienstag beschlossen worden. Günter Kuhnert wird „Interessenten ansprechen und zum Mittwoch, 16. Mai, und zum Mittwoch, 6. Juni, einladen“. Ob die Gründung am ersten oder zweiten Termin erfolgen kann, „müssen wir sehen“, sagt er. Bis dahin ist geplant, noch ein Gespräch mit Vertretern der Neurologischen Klinik in Hessisch Oldendorf und dem Nahverkehr Hameln-Pyrmont (Öffis) zu führen. Mit den Öffis soll vor allem der Fahrplanwechsel, der demnächst erfolgt, Thema sein, wie Günter Kuhnert erklärt. Der Bürgerbus wird in Hessisch Oldendorf ebenso wie in anderen Städten und Gemeinden im Landkreis Hameln-Pyrmont, in denen das Projekt bereits weiter gediehen oder umgesetzt worden ist, eine Kooperation zwischen einem Bürgerbus-Verein, der Stadt und dem Nahverkehr Hameln-Pyrmont sein. Im Haushalt der Stadt Hessisch Oldendorf sind für die Kofinanzierung 10 000 Euro eingestellt worden. „Kritisch wird von Mitstreitern indes der Rufbus gesehen, denn wir haben den Astverkehr und Taxiunternehmen, zu denen keine Konkurrenz geschaffen werden soll“, so Kuhnert.

Kuhnert geht davon aus, dass bis Ende des Jahres alles so weit steht, dass die Fahrer geschult werden und ein Bus angeschafft werden kann. Im zweiten Quartal des nächsten Jahres soll der Bürgerbus rollen.



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