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Steinbruch Segelhorst: Grenzwert für Erschütterungen bisher einmal überschritten

Bürger fürchten bei Sprengung um ihre Häuser

Langenfeld (doro). Erschütterungen, Lärm und helles Licht bei Nacht – die Grenze der Belastung ist erreicht, meinen 95 Langenfelder Bürger. Sie haben dem Betreiber des Segelhorster Steinbruchs eine Unterschriftenliste überreicht. Ein Einwohner hat die Norddeutsche Naturstein GmbH (NNG) sogar angezeigt: Er ist sich sicher, dass die Erschütterungen für die Schäden an seinen Bodenfliesen verantwortlich sind. Uwe Werner, Geschäftsführer der NNG, ist verwundert: „Das ist das erste Mal in 20 Jahren, das uns so etwas passiert“, sagt er. Im Steinbruch werde mit modernstem Gerät gearbeitet. Grundlage für die Arbeitsweise im Steinbruch seien die Genehmigungen des Gewerbeaufsichtsamtes Hildesheim. Zudem werde jede Sprengung an Dauer-Stationen aufgezeichnet. „Viele Leute denken, wir stellen uns zuvor auf die Aufzeichnung einer Sprengung ein, aber das stimmt nicht“, sagt Werner. Und nicht nur das: Bei 78 von 92 Sprengungen sei man mit 3 Millimetern pro Sekunde weit unter dem Erschütterungs-Grenzwert von 5 Millimetern pro Sekunde geblieben. Acht Sprengungen bewegten sich zwischen 3 bis 4, und sechs lagen oberhalb von 4 Millimetern pro Sekunde. Den Grenzwert habe nur eine Sprengung im August überschritten – sie lag bei 5,8 Millimetern pro Sekunde.

veröffentlicht am 19.09.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 10:21 Uhr

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