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Bürger fürchten bei Sprengung um ihre Häuser

Langenfeld (doro). Erschütterungen, Lärm und helles Licht bei Nacht – die Grenze der Belastung ist erreicht, meinen 95 Langenfelder Bürger. Sie haben dem Betreiber des Segelhorster Steinbruchs eine Unterschriftenliste überreicht. Ein Einwohner hat die Norddeutschen Naturstein GmbH (NNG) sogar angezeigt:

veröffentlicht am 18.09.2012 um 15:20 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 10:21 Uhr

Der Lärm der Steinbrechanlage im Steinbruch ist erträglich, als schlimmer empfinden die Bürger die Geräuschkulisse Vorbrecher und die Erschütterungen durch die Sprengungen. Foto: doro
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Er ist sich sicher, dass die Erschütterungen für die Schäden in seinen Bodenfliesen verantwortlich sind. Uwe Werner, Geschäftsführer der NNG ist verwundert: „Das ist das erste Mal in 20 Jahren, das uns so etwas passiert“, sagt er. Im Steinbruch werde mit modernstem Gerät gearbeitet. Grundlage für die Arbeitweise im Steinbruch seien die Genehmigungen des Gewerbeaufsichtsamtes Hildesheim. Zudem werde jede Sprengung an Dauer-Stationen aufgezeichnet. „Viele Leute denken, wir stellen uns zuvor auf die Aufzeichnung einer Sprengung ein, aber das stimmt nicht“, sagt Werner. Und nicht nur das: Bei 78 von 92 Sprengungen sei man mit 3 Millimeter pro Sekunde weit unter dem Erschütterungs-Grenzwert von 5 Millimeter pro Sekunde geblieben. Acht Sprengungen bewegten sich zwischen 3 bis 4 und 6 lagen oberhalb von 4 Millimetern pro Sekunde. Den Grenzwert habe nur eine Sprengung im August überschritten – sie lag bei 5,8 Millimeter pro Sekunde.
Grenzwert hin oder her, sein Computer hat in der letzten Woche bei einer Sprengung vibriert, sagt Dieter Klitzsch. So, dass er Angst bekommen habe.

Die ganze Geschichte lesen Sie in der Dewezet.



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