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Große Nachfrage wirkt sich auf den Preis aus / Teil des Kontingents direkt versteigert

Brennholzanteil erneut deutlich gestiegen

Hessisch Oldendorf/Warendahl (who). Mit dem ersten Januar begann auch für die Forstgenossenschaft Lachem das neue Forstwirtschaftsjahr. Nachdem bereits im Herbst rund 50 000 Jungbäumchen für die Zukunft gepflanzt wurden, liegt das Schwergewicht nun auf dem Holzeinschlag, der sich von Oktober bis März erstreckt.

veröffentlicht am 05.01.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 02:41 Uhr

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Zurzeit wird hauptsächlich Laubholz gefällt, erklärt Heinrich Pape, der als Forstaufseher die praktischen Arbeiten der mit fast 1400 Hektar Gesamtfläche größten niedersächsischen Forstgenossenschaft organisiert und leitet. Dazu schickt er voraus: „Das Forstwirtschaftsjahr – sonst vom 1. Oktober bis zum 30. September – deckt sich in der Forstgenossenschaft Lachem mit dem Kalenderjahr. Grundsätzlich schlagen wir über das gesamte Jahr Holz ein, wenn auch in unterschiedlichem Umfang.“ Insgesamt sind das jährlich etwas über 10 000 Festmeter, wobei bei einem durchschnittlichen Zuwachs des Holzvolumens von 11 000 Festmetern die nachhaltige Bestandssicherung gewährleistet sei.

In diesem Rahmen bewegte sich auch der Jahreseinschlag 2011 mit 1500 Festmetern Buchen- und Eichenstammholz sowie 5000 Festmetern Fichtenstammholz für die verarbeitende Industrie, sagt Pape. Das Holz werde in der Regel durch Harvester beziehungsweise Vollerntemaschinen privater Forstunternehmen geerntet. Im Forstwirtschaftsjahr 2011 sei dabei der Anteil von Brennholz erneut deutlich gewachsen, bestätigt Heinrich Pape den Trend zum Heizen mit Holz. „Wir hatten bereits bis Weihnachten 3500 Festmeter Brennholz gerückt und am Waldweg bereitgestellt.“ Damit habe sich der Brennholzanteil am Gesamtaufkommen gegenüber den Vorjahren „deutlich erhöht“.

Die große Nachfrage wirkt sich natürlich auch auf den Preis aus, verdeutlicht Pape. So müsse der Kunde zurzeit durchschnittlich 57 Euro für den Festmeter hinlegen.

Dafür liegt das Holz – in der Regel stärkeres Kronenholz von Buchen – aber auch gut zugänglich an den Wegen auf sicherem Grund, wo es sich die Holzheizer selber auf handliche Länge sägen können. Voraussetzung dafür ist der Nachweis eines „Motorsägenführerscheins“ und das Tragen von Arbeitsschutzkleidung.

Ein Teil des Brennholzkontingents aus dem Forstwirtschaftsjahr 2011 ist bereits im Dezember direkt an Selbstverbraucher versteigert worden, berichtet Heinrich. „Wir werden aber schon im Januar/Februar einen weiteren Versteigerungstermin anbieten.“ Dazu gibt er potenziellen Käufern den Tipp: „Auf jeden Fall ist es ratsam, das fertig zugeschnittene Holz so schnell wie möglich nach Hause zu holen.“ Zwar seien im Bereich der Forstgenossenschaft Lachem „bislang keine größeren Holzdiebstähle vorgekommen, aber sicher ist sicher ...“

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Forstgenossenschaft unter www.fgl.de



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