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Voraussetzung: Das Amt für regionale Landesentwicklung genehmigt die Förderung

Bootsanleger für Großenwieden?

HESSISCH OLDENDORF/GROßENWIEDEN. Gute Nachricht für alle Kanu- und Sportbootfahrer, die gerne in Großenwieden anlegen: Der Bauausschuss des Stadtrates hat die Verwaltung einstimmig beauftragt, beim Amt für regionale Landesentwicklung in Hildesheim bis zum 15. September einen Förderantrag für den Einbau eines Bootsanlegers für Kanus, Ruderboote, Sport- und Schlauchboote zu stellen.

veröffentlicht am 18.08.2017 um 19:32 Uhr

Symboldbild: pixabay (cc)
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Autor

Wolfhard F. Truchseß Reporter
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Die Verwirklichung der Maßnahme erfolgt nur, wenn der Förderantrag bewilligt wird. Die finanziellen Mittel dafür stammen aus dem sogenannten ZILE-Programm zur integrierten ländlichen Entwicklung.

Anlass für die Vorlage ist nach Angaben der Verwaltung die Einführung der Stichtagsregelung „15. September“ für alle ZILE-Fördermaßnahmen, die im Zusammenhang mit der sogenannten Verbunddorferneuerung der Weserdörfer im kommenden Jahr realisiert werden sollen. Der Anbau des Anlegers nördlich des Fähranlegers in Großenwieden soll möglichst im April/Mai 2018 erfolgen, damit er in der kommenden Wassersportsaison genutzt werden kann.

Nach Angabe der Verwaltung war es bis zum Januar 2017 nicht möglich, für Freizeit- und Naherholungseinrichtungen eine ZILE-Förderung zu beantragen. Erst mit der Änderung der entsprechenden Richtlinie im Januar wurde dies möglich.

Wie die Verwaltungwährend der Sitzung des Bauausschusses weiter berichtete, hatten sowohl Wasserwanderer als auch Bürger aus Großenwieden immer wieder den Wunsch geäußert, an der genannten Stelle einen Bootsanleger einzurichten. „Diesem Wunsch soll nun nachgekommen werden“, erklärte Heiko Wiebusch, der Fachbereichsleiter für Planen und Bauen. „Hierzu soll der Bereich der ehemals von der ,Brisago‘ angefahrenen Anlegerstelle genutzt werden.“ Vorgespräche mit der Wasser- unf Schifffahrtsverwaltung hätten ergeben, dass der Anleger unproblematisch zu errichten sei. Auch der Ortsrat von Großenwieden habe sich im April mit der Maßnahme befasst und beschlossen, die Herstellung eines Bootsanlegers in der Ortschaft sowie die Förderung beim Amt für regionale Landesentwicklung zu beantragen.

Die Kosten für die Anschaffung und Einrichtung des Anlegers werden von der Verwaltung auf 25 000 Euro geschätzt. Die Förderquote beträgt für Hessisch Oldendorf nach der ZILE-Richtlinie derzeit 73 Prozent. Da zusätzlich für Hessisch Oldendorf die Möglichkeit besteht, Mittel aus dem Europäischen Struktur- und Investitionsfonds für eine Kofinanzierung zu beantragen, könnte letztlich eine Förderung bis 95 Prozent möglich sein, mithin der Haushalt der Stadt nur mit 1250 Euro belastet werden.

Da der Anleger nach Ende der Wassersportsaison an Land gesichert werden muss, ist beabsichtigt einen Leichtbau aus Kunststoff anzuschaffen, der ohne schweres Gerät aus der Weser geholt werden könnte. Wie Wiebusch mitteilte, hat sich ein Großenwiedener Kanu-Verleiher bereit erklärt, diese Aufgabe kostenfrei zu übernehmen.



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