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Bienen haben Winter gut überstanden

Fischbeck (jak). „Die Bienen sind dieses Jahr sehr gut über den Winter gekommen. Der kalte Winter und die Gleichmäßigkeit der Temperaturen haben den Tieren gut getan“, sagt Imker Dirk Adomat. Anfang Mai hat er den Rapsblütenhonig von 23 Bienenvölkern am Waldrand in Fischbeck geerntet.

veröffentlicht am 24.05.2009 um 15:45 Uhr
aktualisiert am 10.11.2016 um 11:21 Uhr

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Fischbeck (jak). „Die Bienen sind dieses Jahr sehr gut über den Winter gekommen. Der kalte Winter und die Gleichmäßigkeit der Temperaturen haben den Tieren gut getan“, sagt Imker Dirk Adomat. Anfang Mai hat er den Rapsblütenhonig von 23 Bienenvölkern am Waldrand in Fischbeck geerntet.
 Während er die Waben aus den Bienenstöcken entnimmt und vorsichtig von den daran haftenden Tieren befreit, berichtet er: „Genau wie bei uns Menschen hat wechselndes Wetter – mal warm, mal kalt – einen negativen Einfluss auf die Bienen, das heißt: Die Königin geht dann unter Umständen zu früh in Brut.“ Diesmal aber seien die Völker stark aus dem Winter gekommen. „Wir hatten eine sehr hohe Bienenzahl am Anfang des Jahres“, erklärt Adomat. „Die Blüte ist etwa 12 Tage später eingetreten als im Vorjahr“, sagt der Imker, „allerdings hat alles nacheinander geblüht, dadurch können wir mit der Bestäubung sehr zufrieden sein.“
 Milbenbefall sei momentan kaum erkennbar. Zur Seuchenbekämpfung der amerikanischen Faulbrut würden regelmäßige Kontrollen und Stichproben im ganzen Landkreis erhoben, um eine möglicherweise entstehende Seuchengefahr früh genug festzustellen. So lasse sich zwei bis drei Jahre im Voraus erkennen, ob die Seuche in einem Bienenstock ausbrechen könne und man habe genügend Zeit, um Gegenmaßnahmen einzuleiten. „Die Bienenvölker scheinen zunächst einmal gesund zu sein, wir müssen natürlich weiter regelmäßige Kontrollen machen“, sagte Adomat über ihren derzeitigen Zustand.
 Mit 23 Völkern hat der Imker Adomat rund 750 000 Bienen an diesem Standort, aber das Bienenvolk wächst. Täglich und bis zum Tag der Sonnenwende weiter ansteigend, legt eine Königin bis zu 2000 Eier. Die Völker wachsen bis zum 21. Juni auf 40 000 pro Stock, „dann sind eine Million ,Mitarbeiterinnen’ am Standort“, erklärt Adomat.  Punktgenau ein bis zwei Tage später reduziere sich die Eiablage deutlich. Die Zahl der Bienen nehme in der Folge kontinuierlich ab, so dass um die 20 000 Tiere pro Stock im Winter verblieben.
 Pro Tag fliegt eine Biene 40-mal aus dem Stock, um insgesamt drei Gramm Nektar beziehungsweise Honigtau einzubringen, woraus dann ein Gramm Honig gewonnen wird.



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