weather-image
16°

Über Finanzierung zur Neugestaltung der Schillat-Höhle soll Anfang Februar beraten werden

Besucherzahl sinkt – für Umbau fehlt Geld

Hessisch Oldendorf (jch). Stetig tropft es 45 Meter unter Tage, während an der Oberfläche seit langem um Lösungen großer finanzieller Probleme gerungen wird.

veröffentlicht am 25.01.2011 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 23:41 Uhr

270_008_4445578_lkho103_2601.jpg
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Die durch eine Sprengung 1992 zufällig freigelegte Schillat-Höhle erfreute sich nach der Eröffnung als Schauberg im Jahre 2004 großer Beliebtheit. Doch die Besucherzahlen der ersten Jahre sind in scheinbar unerreichbare Ferne gerückt. Kamen 2004 noch rund 34 000 Besucher, waren es einige Jahre später nur noch rund 26 000. Das Problem sei, dass die meisten Besucher aus direkter Umgebung der Höhle anreisen und die Schillat-Höhle für ein großes touristisches Ausflugsziel zu wenig biete, meinen Betreiber und Mitglieder des Stadtrates. Ein Umbau soll dies ändern.

Grundlage aller Umbau- und Erweiterungserwägungen ist ein Gutachten, das die Stadt Hessisch Oldendorf in Auftrag gegeben hatte, um sich Verbesserungsmöglichkeiten aufzeigen zu lassen. Um- und Ausbauarbeiten in Höhe von einigen Hunderttausend Euro müssten für den Ausbau zu einem echten Tourismusmagneten lockergemacht werden, stellte Peter Hübner von der Projekt M GmbH im vergangenen Jahr fest.

Wo das Geld herkommen soll, ist aber auch heute, knapp ein Jahr später, noch nicht ganz klar. Klar ist nur, dass die Stadt Hessisch Oldendorf, die Träger der Schillat-Höhle ist, die Kosten für den Umbau nicht selbst aufbringen kann.

„Ein Architekt ist bereits damit beschäftigt, bauliche Lösungen für die im Gutachten beschriebenen Schwachstellen zu finden“, sagt Hermann Faust von der Arbeitsgemeinschaft Tourismus der Stadt Hessisch Oldendorf. Noch lassen die politischen Beschlüsse zur Akquise von EU-Fördergeldern und zur Beantragung eines Leader-Projektes auf sich warten. Nur mit derartigen Geldern können die Umbauten finanziert werden, so Faust. Um zum jetzigen Besucherzentrum eine Erlebnisausstellung hinzuzufügen und ein Wanderinformationszentrum einzurichten, müssten nach Einschätzung Peter Hübners rund 450 000 Euro zur Verfügung gestellt werden. In diesen Kosten wäre auch die Erweiterung des gastronomischen Bereiches im Huthaus beinhaltet. Die am 2. Februar stattfindende Fachausschusssitzung solle Klarheit bringen, wie es weitergeht, so Faust. Erst dann könne man ein konkretes Bild für die Zukunft der Schillat-Höhle zeichnen.

Die Schillat-Höhle soll attraktiver werden, um mehr Besucher anzulocken.

Fotos: privat



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt
    X
    Herzlichen Glückwunsch, Ihr Adblocker funktioniert!

    Wir verstehen, dass Sie nicht hier sind, um Werbung zu sehen.
    Aber Werbe- und Aboeinnahmen sind wichtig für unsere journalistische Arbeit.


    Unterstützen Sie unseren Qualitäts-Journalismus, indem Sie Ihren Adblocker deaktivieren
    oder sich mit einem gültigem Digital-Abo anmelden.

    Sie haben ein Digital-Abo? Hier anmelden!

    Noch kein Digital-Abo?