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100-Tage-Regelung setzt Baxmann-Saison enge Grenzen / Mehr Besucher als im Vorjahr

Bestes Wetter – doch das Bad ist dicht

veröffentlicht am 01.09.2016 um 15:31 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:19 Uhr

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Autor:

Annette Hensel
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Fachbereichsleiterin Margareta Seibert verweist auf die 100-Tage-Regelung aus dem Jahr 2011 und erklärt: „Das Saisonende ist für viele Bürger natürlich bei den derzeitigen Temperaturen schwer nachvollziehbar, aber der Beschluss dazu steht und wird von allen Seiten getragen. Diese Begrenzung ist unserer nach wie vor defizitären Haushaltslage geschuldet.“ Erfahrungswerten zufolge stellen Ferienende und Beginn des Septembers in vielen Schwimmbädern magische Grenzen dar, die die Besucherströme trotz guter Temperaturen sinken lassen, fügt sie hinzu.

Nach Auskunft von Seibert kamen während der 100 Tage insgesamt 28 030 Besucher ins städtische Freibad, allein in der vergangenen Woche waren es mehr als 5000. Spitzentag war der 20. Juli mit 1486 Badegästen. „Trotz langer Schlechtwetterphasen hatten wir nahezu 1000 Besucher mehr als im Vorjahr, in dem 27 056 Badegäste gezählt wurden“, berichtet sie. Sehr gut angenommen worden seien das neu eingeführte Frauenschwimmen, die Aquafitness-Kurse und bei gutem Wetter auch die Spielenachmittage.

Und wie sieht es in Sachen Energieeinsparung aus, nachdem in dieser Saison erstmals das Schwimmerbecken über Nacht abgedeckt wurde? „Die Energieeinsparung ist bereits anhand der Zählerstände nachweisbar, sie liegt unter Umständen über den angenommenen Einsparpotenzialen – genaue Zahlen können wir aber erst nach der Endabrechnung nennen“, erklärt die Fachbereichsleiterin und fügt hinzu: „Die Frühschwimmer haben sich auf jeden Fall über deutlich angenehmere Wassertemperaturen in den Morgenstunden gefreut.“

Angeschoben hat diese Energiesparmaßnahme der Förderverein, der auch die Hälfte der Anschaffungskosten der Abdeckung in Höhe von 30000 Euro übernahm. Mitglied Friedrich Feldmann begleitete das Projekt mit Rat und Tat. Er weist darauf hin, dass der für alle drei Beckenbereiche berechnete Energieverbrauch etwa um die Hälfte reduziert werden konnte - „und dabei macht das Schwimmerbecken mit der Abdeckung nicht einmal die Hälfte der gesamten Wasseroberfläche des Bades aus.“

Übrigens: Wer im Stadtgebiet unter freiem Himmel weiter seine Bahnen ziehen möchte, hat dazu noch bis Sonntag im Süntelbad in Haddessen Gelegenheit.



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