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Besmer trotzt der Krise der Autozulieferer

Hessisch Oldendorf (doro). Vom „D-Day der Autoindustrie“ sprechen Experten in ihrer Studie. Insgesamt 22 Insolvenzen gab es demnach bis Februar 2009, davon betroffen sind 32 000 Mitarbeiter. 100 000 Arbeitsplätze sind bei insolventen Zulieferern in Gefahr, und weitere 50 bis 80 Zulieferer könnten in diesem Jahr noch zusammenbrechen.

veröffentlicht am 15.05.2009 um 08:56 Uhr
aktualisiert am 10.11.2016 um 12:21 Uhr

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Hessisch Oldendorf (doro). Vom „D-Day der Autoindustrie“ sprechen Experten in ihrer Studie. Insgesamt 22 Insolvenzen gab es demnach bis Februar 2009 und weitere 50 bis 80 Zulieferer könnten in diesem Jahr noch zusammenbrechen.  Diese düstere Prognose gab die international tätige Managementberatung Oliver Wyman im Februar dieses Jahres in ihrer Analyse zur „Krise in der Automobilindustrie“ ab. Nur die Top-Performer werden die Krise bestehen – rund 25 Prozent der Zulieferer werden 2009 rote Zahlen schreiben, heißt es in der Untersuchung.
 Dass der in der Vergangenheit oftmals gebeutelte Hessisch Oldendorfer Teppichproduzent und heutige Autozulieferer dura-besmer sich diesmal keine Sorgen zu machen brauche, liegt nach Aussage von Dr. Christian Schäfer daran, dass im März Kapazitäten vom Mutterwerk in Fulda nach Hessisch Oldendorf verlagert worden sind; insbesondere die Beschichtung der Teppiche für Modelle von Mercedes und BMW werde heute in Hessisch Oldendorf statt in Fulda vorgenommen.

 Wie vorausgesagt, habe man die Talsohle des letzten Sommers durchschritten und das Werk sei entsprechend ausgelastet, so Schäfer. Der Umsatzzuwachs liege bei über 10 Prozent.  Anders sieht es dagegen im Fuldaer Werk aus: Dort verzeichnet die Dura/Wirth-Gruppe (330 Mitarbeiter in Fulda) je nach Fahrzeugmodell Rückgänge zwischen 10 und 70 Prozent und hat 16 Kündigungen ausgesprochen; wechselnde Abteilungen sind in Kurzarbeit, erklärt Geschäftsführer Dr. Christian Schäfer.
 



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