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Bisher in Hollenstedt, Jesteburg und Peine gearbeitet / Zuständig für Altenheim Eberhard Poppelbaum, Mitarbeit in Wesertalgemeinden

Bernd Kuschmann kehrt als Pastor in seine Geburtsstadt zurück

Hessisch Oldendorf (ah). „Hallo Bernd“, begrüßten in den vergangenen Wochen zahlreiche Einheimische einen neuen Einwohner der Stadt. Bernd Kuschmann ist Pastor der evangelisch Landeskirche Hannover, in Hessisch Oldendorf geboren und aufgewachsen. „Nicht nur frühere Schulkameraden, auch ältere Menschen haben mich gleich wiedererkannt“, sagt der 51-Jährige erfreut und fügt hinzu: „Das gibt mir das Gefühl, nach 35 Jahren nicht als Fremder in die alte Heimat zurückzukehren.“

veröffentlicht am 30.01.2011 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 23:41 Uhr

Bernd Kuschmann
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Bernd Kuschmanns erster Eindruck von der Weserstadt ist „total positiv“. Ihm ist aufgefallen, dass einige alteingesessene Geschäfte aus der Langen Straße verschwunden, dafür neue Läden angesiedelt sind, Einzelhandel und Gastronomie insgesamt „den Anschluss an die Gegenwart“ gefunden haben. „Hessisch Oldendorf hat trotz aller im Wesertal vorhandenen wirtschaftlichen Schwierigkeiten gewonnen“, erklärt er. Dazu zähle auch, wie freundlich er als Neubürger im Einwohnermeldeamt willkommen geheißen worden sei. „Ich bin einfach gerne wieder hier“, betont der Theologe. Sehr gespannt sei er auf das ihm noch unbekannte Baxmannbad; im alten Freibad habe er sich früher immer mit seinen Schulfreunden getroffen.

Bernd Kuschmann, 1990 ordiniert, arbeitete bisher als Gemeindepastor in Hollenstedt, Jesteburg und Peine. Nun nimmt er das Angebot des Landeskirchenamtes an, mit einer Dreiviertelstelle im Wesertal tätig zu werden. Als Seelsorger wird Bernd Kuschmann zukünftig vor allem für das Senioren- und Pflegezentrum Eberhard Poppelbaum in der Hessisch Oldendorfer Schulstraße zuständig sein. „An zwei festen Tagen pro Woche werde ich im Hause sein, Senioren besuchen und den wöchentlichen Gottesdienst halten“, sagt er und ergänzt: „Ich möchte in Form geistlicher Begleitung deutlich machen, dass diese Einrichtung ein kirchlich geführtes Haus ist; Seelsorge und Diakonie gehören einfach zusammen.“ Darüber hinaus wird der Pastor in den Wesertalgemeinden mitarbeiten und im Kirchenkreis Grafschaft Schaumburg Vertretungsaufgaben übernehmen.

„Ich freue mich, dass Pastor Kuschmann kommt, denn er kann uns über den normalen Stellenplan hinaus helfen, unsere vielfältigen Aufgaben zu bewältigen“, teilt Superintendent Andreas Kühne-Glaser mit. In Anspielung auf Bernd Kuschmanns Schulzeit am Rintelner Ernestinum fährt Superintendent Kühne-Glaser fort: „Gut finde ich auch, dass er in dieser Region verwurzelt, noch ein Schaumburger ist.“

Am morgigen Dienstag wird Pastor Bernd Kuschmann um 10 Uhr in einem Gottesdienst im Senioren- und Pflegezentrum Eberhard Poppelbaum durch Superintendent Kühne-Glaser in sein Amt eingeführt. Der Gottesdienst ist öffentlich, Hessisch Oldendorfs Bürgermeister Harald Krüger, der Vorstand des Trägervereins des Heims, Vertreter aus Kirchenkreistag und -vorstand, die Pastoren der Region und der katholische Pfarrer Martin Brzenska haben ihr Kommen zugesagt. Im Anschluss an den Gottesdienst wird zu einem kleinen Imbiss geladen.



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